Ein Einblick in das geistige Klima in Israel – sowohl Verbundenheit mit als auch Auseinandersetzung mit dem Göttlichen.
Religion
„Als ich die Bilder meines zerstörten Busses sah, wurde mir das Ausmaß der Katastrophe bewusst, die abgewendet wurde“, sagte Adi Jegna.
Gott ist der Schöpfer dieser Welt. Die Natur und die Menschheit sind Werkzeuge in Seinen Händen. Wenn Gott also die Natur oder die Menschheit benutzt, um etwas Bestimmtes zu erreichen, ist das dann ein Wunder? Schließlich mag das Werkzeug durchaus natürlich gewesen sein, die Absicht war jedoch übernatürlich. Oder bezeichnen wir nur solche Dinge als „Wunder“, für die es keine natürliche Erklärung gibt?
„Wir stehen vor vielen Herausforderungen und brauchen viele Wunder, und dafür brauchen wir Gebete, damit wir alle die heilige Komponente in unserem Geist finden können“.
Rabbi Bentzi Mann hatte vor dem 8. Oktober noch nie in seinem Leben eine Leiche gesehen. Innerhalb von 15 Minuten nach seiner Ankunft in der Shura-Basis hielt er eine blutüberströmte Leiche im Arm.
„Was passiert ist, ist nichts anderes als ein Wunder des Himmels“, sagte ein Yeshiva-Student.
In der Exodus-Geschichte lesen wir, dass Gott das Herz des Pharaos verstockte.
In meinem Auto läuft schon lange ein wunderschönes altes Blues-Lied.
Eine Botschaft inmitten des Sturms
Aber gleichzeitig steckt in der Opferidee auch eine Lebensversicherung. Nicht der Akt des Opferns erlöst, sondern die Liebe, der Wille, die Idee dahinter.



