Teherans angebliche „Moderate“ mögen am Verhandlungstisch sitzen, doch Irans herrschende Geistlichkeit macht unmissverständlich klar, wer weiterhin die Agenda bestimmt: kein Verzicht auf das Atomprogramm, kein Rückzug aus der Straße von Hormus und kein Frieden ohne Rache.
Iran
US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio verfolgen konkurrierende Ansätze gegenüber dem Iran und dem Libanon. Ist das geniale große Strategie oder destruktives Chaos?
Betrachtet man die Situation vor dem Hintergrund der größeren Rivalität zwischen den USA und China, verliert die Behauptung, Israel habe Amerika in einen eng begrenzten regionalen Konflikt hineingezogen, den die USA nur schwer „gewinnen“ können, deutlich an Überzeugungskraft.
Teheran ist zu dem Schluss gelangt, dass Druck über die Wasserstraße Washington dazu zwingen kann, Israel Zugeständnisse abzuringen – zunächst im Libanon und anschließend in der gesamten Region.
Was hält Irans Kampf gegen Israel und den Westen aufrecht?
Kommentatoren aus Saudi-Arabien und Bahrain sagen, Washington habe eine seltene Chance verpasst, das Ayatollah-Regime zu schwächen – und dass die arabischen Staaten nun auf Israel als die regionale Macht blicken müssten, die bereit sei, der Bedrohung durch den Iran entgegenzutreten.
Gestern Abend sprachen Aviel Schneider und Dov Eilon über die aktuellen Entwicklungen und beantworteten die Fragen der Zuschauer.
Das Leid der Menschen im Iran, die für ihre Rechte eingetreten sind, ist in Vergessenheit geraten.
Der Ministerpräsident verteidigt die Militäroperationen im Gazastreifen, im Libanon, in Syrien und im Iran und erklärt, Israel habe Druck zurückgewiesen und strategische Vorteile errungen.
Das Abkommen mit dem Iran dient nicht den langfristigen Interessen Amerikas.



