US-Streitkräfte versenkten iranische Minenboote in der Straße von Hormus und zerstörten eine Raketenabwehrbatterie – Washington betont: Der Waffenstillstand gilt weiterhin.
Iran
Irans neuer Oberster Führer sagt, die Zeit des Untergangs Israels stehe kurz bevor.
Während die Welt weiterhin auf Raketen, Kampfjets und große Luftabwehrsysteme blickt, verändert sich das moderne Schlachtfeld längst in niedriger Höhe.
Die Lektion für den Rest der Welt wird sein, dass Amerika durch riskante Machtspiele, Trotz und Drohungen gegen den Seehandel und die Energiemärkte unter Druck gesetzt werden kann.
In einem Interview mit JNS sagt Mike Evans, Teheran werde jedes Abkommen mit Washington brechen, was den Präsidenten dazu veranlassen werde, „die Sache zu Ende zu bringen“.
Trotz diplomatischer Gespräche zwischen Washington und Teheran bleibt Israels Norden ein Ort permanenter Unsicherheit. Der Alltag läuft weiter – aber die Wirklichkeit des Krieges verschwindet nicht.
Ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran mag Teherans nukleare Ambitionen verzögern, lässt jedoch das Raketenarsenal des Regimes, seine regionalen Stellvertreter und seine langfristigen Absichten ungelöst.
Der industrielle Niedergang, die Hyperinflation, Sanktionen und der Aufstieg der Schattenwirtschaft der IRGC haben die Regierungsfähigkeit des iranischen Staates untergraben.
Netanjahu sagt, die operative Freiheit gelte auch für den Libanon, während der amerikanische Präsident schwört, keinem Teheran-Deal ohne die Demontage seines Atomprogramms und die Entfernung von angereichertem Uran zuzustimmen.
Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner über Israels schwindenden Einfluss in Washington und die Angst vor einem Abkommen, das Iran mehr nützt als schadet.



