(JNS) Versteht Donald Trump eigentlich, was er getan hat?
Als Reaktion auf Kritiker seines Abkommens mit dem Iran bezeichnete der US-Präsident sie als „Narren“ und entweder als „neidisch oder schlechte Menschen“, weil „der Aktienmarkt gerade ein REKORDHOCH erreicht hat und die Ölpreise nach unten purzeln“.
Also ist die Wirtschaft alles, was zählt in einem Kampf, der darauf abzielt, ein fanatisches islamisches revolutionäres Regime zu neutralisieren, das seine Drohungen wahr macht, wenn es „Tod Amerika“ schreit?
Beim G7-Treffen in Frankreich in dieser Woche deutete Trumps gute Laune darauf hin, dass er tatsächlich seinen eigenen Aussagen glaubte, in denen er die Bedingungen seines Memorandum of Understanding (MoU) als Kapitulation Teherans darstellte.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Er hat Amerika dem Iran ausgeliefert.
Er selbst gab zu, dass er den Krieg wegen der Gefahr einer wirtschaftlichen Katastrophe beendet habe, falls er weiterginge. Diese Gefahr ergab sich aus dem Ölschock, der dadurch ausgelöst...
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Danke für diese kluge Analyse.
Vergessen wir auch nicht die Opposition im Iran und das einfache iranische Volk.
PS.
Wer die religiösen (scheinheiligen) Auftritte der Evangelikalen im Weißen Haus – unter der Schirmherrschaft von Trump – sieht und auf der anderen Seite die fundamentalistische Religiosität der Mullahs kennt, der weiß wer mehr Glauben hat.
Übersicht mit KI
Evangelikale christliche Führungspersönlichkeiten und Pastoren treffen sich regelmäßig mit Donald Trump im Weißen Haus und inszenieren sich dort oftmals in großen Gebetskreisen. Diese Treffen sind eine zentrale Säule von Trumps Allianz mit der religiösen Rechten.
Zu den bekanntesten Ereignissen dieser Art gehören:
März 2026 im Oval Office: Rund 20 evangelikale Pastorinnen und Pastoren versammelten sich um Donald Trump und legten ihm die Hände auf, um für ihn, die US-Truppen und die internationale Lage im Iran-Konflikt zu beten. Organisiert wurden solche Zusammenkünfte oft von der Fernsehpredigerin Paula White-Cain, die Trumps „Büro für Glaubensfragen“ im Weißen Haus leitet.
Politische Bedeutung: Die Zusammenkünfte im Weißen Haus unterstreichen die wichtige Rolle der evangelikalen Wählerschaft, die eine treibende Kraft in Trumps politischer Bewegung darstellt. Die Treffen dienen der gemeinsamen Inszenierung als „Kulturkrieger“ und sollen die USA programmatisch wieder enger an christlichen Werten ausrichten.
An j-glaesser:
Kennen Sie die Evangelikalen, welche sich im Wessen Haus zum Gebeten mit und für Donald Trump treffen, dass Sie deren Auftritte als „scheinheilig“ abqualifizieren können? Grundsätzlich liegt ein Segan auf dem Gebet für die Obrigkeit, das bezeugt uns Paulus in 1. Timotheus 2,1-2.
Zudem rate ich Ihnen vorsichtig mit KI umzugehen, insbesondere im Zusammenhang mit christlichen Themen. KI gibt das wieder, was gefüttert wird (ist de facto also keine wirkliche Intelligenz), womit Skepsis höchst angebracht ist, wie auch der abschätzige Begriff „Inszenierung“ im Zusammenhang mit dem Gebet zum Ausdruck bringt. Der Schlusssatz „Die Treffen dienen der gemeinsamen Inszenierung als „Kulturkrieger“ und sollen die USA programmatisch wieder enger an christlichen Werten ausrichten» zeugt von dieser gegen die Christenheit gerichteten KI. Was wäre erstrebenswerter, als dass ein global führendes Land wie die USA wieder näher an die christlichen Werte heranrückt, inmitten des Abfalls der Christen und der globalen Islamisierung?
Was Trump aus dem Gebet und der Unterstützung mach, die ihm durch die Evangelikalen zu Teil wird, ist seine Sache. Dafür aber, wie wir als Christen die Evangelikalen einteilen, sind wir verantwortlich.
Religion und Politik
Der Einfluss der Evangelikalen in den USA
US-Präsident Trump hat seine Wahl maßgeblich den Evangelikalen zu verdanken. Obwohl lange Zeit unpolitisch, haben sie die US-Geschichte stark mitgeprägt. Später wurden sie zu einem fundamentalistisch-nationalen Machtfaktor.
Zugleich betont die christlich-rechtskonservative Bewegung schon zu dieser Zeit stark das Nationale – das ist der Ausgangspunkt für den christlichen Nationalismus, der sich ab 2000 entfaltet. Die Verknüpfung von Christentum und Nation ist allerdings nicht neu in der US-amerikanischen Geschichte, sie ist historisch eng verbunden mit dem Selbstverständnis der USA als auserwählte Nation. …
Das auserwählte Volk Gottes
Die Ursprünge des christlichen Nationalismus in den USA lassen sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Die puritanischen Einwanderer sahen sich als die Nachfolger der Israeliten, als Gottes neues Bundesvolk. Zugleich sahen sie in Amerika die Möglichkeit, eine ideale christliche Gemeinschaft gründen zu können. Aber aus der Überzeugung, auserwählt zu sein, eine neue ideale christliche Gesellschaft zu gestalten, erwächst für sie zugleich die Pflicht, nicht zu scheitern. Sonst wäre die gesamte Christenheit endgültig gescheitert, so die Idee. ..
Christlicher Nationalismus: Angekommen in der Schaltzentrale der Macht
Derzeit steht keine Gruppe in den USA so klar im rechtskonservativen Lager wie die Evangelikalen. Rund 22 Prozent der US-Bevölkerung gelten als Evangelikale, von ihnen haben bei den vergangenen Wahlen rund 75 Prozent für Donald Trump gestimmt. Von den weißen Evangelikalen waren es sogar rund 83 Prozent.
Besonders laut und sichtbar innerhalb der rechtskonservativen Evangelikalen sind dabei inzwischen die christlichen Nationalisten. Sie sind davon überzeugt, dass die USA als christliche Nation gegründet worden seien und damit auch dementsprechend regiert werden müssen. Dabei wird auch an das Selbstverständnis angeknüpft, eine auserwählte Nation zu sein, die sich im Bündnis mit Gott befindet.
Quelle: Deutschlandfunk
Roland Kunz: Was wäre erstrebenswerter, als dass ein global führendes Land wie die USA wieder näher an die christlichen Werte heranrückt, inmitten des Abfalls der Christen und der globalen Islamisierung?
– Ja die guten alten christlichen Zeiten mit Indianerpolitik und Sklaverei.
Roland Kunz: Grundsätzlich liegt ein Segan auf dem Gebet für die Obrigkeit, das bezeugt uns Paulus in 1. Timotheus 2,1-2.
– Ja die guten alten christlichen Zeiten, die kannten wir auch im so von Gott gesegneten Deutschland!
Kaiser Wilhelm II. beschäftigte verschiedene Hof- und Domprediger, die ihn als Seelsorger betreuten und seine theologische Weltanschauung prägten.
Die bedeutendsten waren:
Adolf Stoecker: Der prominenteste und politisch aktivste Hofprediger. Er prägte maßgeblich den christlichen Sozialismus und gilt als einer der mächtigsten antisemitischen Agitatoren im Deutschen Kaiserreich.
Ernst von Dryander: Er war ein einflussreicher Berliner Oberhofprediger. Dryander stand dem Kaiser intellektuell näher und predigte unter anderem zu Beginn des Ersten Weltkriegs.
Bruno Doehring: Er betreute den Kaiser später im niederländischen Exil in Doorn und nahm 1941 die Aussegnung an dessen Sarg vor.
Quelle: Wikipedia (3) und domradio.de und wilhelm-der-zweite.de
Religiöse Führungspersönlichkeiten beten für Trump im Oval Office
Youtube – Euronews (deutsch) 06.03.2026 – Dauer: 0:55min
Ein Video von Dan Scavino zeigt, wie US-Präsident Donald Trump im Oval Office sitzt, während religiöse Führungspersönlichkeiten für ihn beten. Scavino stellte den Clip mit den Worten „God Bless the USA“ bei X online.
Wer hier behauptet, dass habe etwas mit leben in Jesus Christus zu tun – der lebt nicht in Jesus Christus!
Heutige Bibellese: 1. Korinther 2
… 6 Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. 7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, 8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. ..
12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, damit wir wissen, was uns von Gott geschenkt ist. 13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? Wir aber haben Christi Sinn.
Es wird sich ein Ausweg aus dieser Zwickmühle für Bibis Regierung finden, denn dieser Interesssen- und Zielkonflikt soll Israel nicht schwächen, sondern stärken. Auf eine Weise, wie Trumps USA es nicht vermöchten.