Israelische Armee spricht von Selbstverteidigung gegen unmittelbare Bedrohungen während der Waffenruhe.
Hisbollah
Direkte diplomatische Gespräche signalisieren eine seltene Gelegenheit, doch eine Entwaffnung der Terrorgruppe würde sowohl die Zukunft des Libanon als auch den weiteren Konflikt beeinflussen.
Der Libanon steht an einem möglichen Wendepunkt, doch ohne entschlossenes Handeln Beiruts wird sich der Kreislauf aus Waffenstillstand, Wiederaufrüstung und Krieg fortsetzen, sagen Experten gegenüber JNS.
IDF-General: „Vor 25 Jahren stand der Anführer der Hisbollah hier und bezeichnete Israel als Spinnennetz. Heute ist dieser Mann nicht mehr da, sein Hauptquartier ist zerstört, und seine Worte sind nichts mehr wert.“
Verteidigungsminister Israel Katz und IDF-Generalstabschef Generalleutnant Eyal Zamir sagen, die Operationen würden mit voller Kraft fortgesetzt, wobei Israel darauf abzielt, seine Geländegewinne zu vertiefen und die langfristige Sicherheit im Norden wiederherzustellen.
Die libanesische schiitische Terrororganisation wird gezwungen, zwischen einem Alleingang gegen Israel und dem Verzicht auf ihre Ziele zu wählen. Gleichzeitig vertieft sich das Misstrauen gegenüber den USA im Golf.
Die oberste Priorität Jerusalems ist es, die Sicherheit der Bewohner des Nordens wiederherzustellen.
Netanjahu kündigt an, dass bald direkte Verhandlungen mit dem Libanon beginnen werden – zugleich macht Israel klar, dass die Waffenruhe mit dem Iran die Hisbollah nicht vor weiteren Angriffen schützt.
Ein bekanntes Dilemma besteht: den Südlibanon erneut zu besetzen, was die Hisbollah möglicherweise nördlich des Litani-Flusses zurückdrängen könnte. Doch das beseitigt weder die Langstreckenfähigkeiten der Terrororganisation noch verhindert es ihren Wiederaufbau.
Bei Gefechten mit der Hisbollah im Südlibanon wird ein Golani-Soldat getötet, fünf weitere verletzt – Israel intensiviert gleichzeitig seine Luftangriffe.



