Die israelischen Streitkräfte haben den Tod eines weiteren Soldaten im Südlibanon bekannt gegeben. Damit steigt die Gesamtzahl der gefallenen israelischen Soldaten seit Beginn des Krieges nach dem 7. Oktober 2023 auf 937.
Bei dem Gefallenen handelt es sich um Touvel Yosef Lifshiz, 20 Jahre alt, aus Beit Sche’an. Er diente im 13. Bataillon der Golani-Brigade und fiel während eines Einsatzes gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah im Südlibanon.
Bei dem Vorfall wurden fünf weitere Soldaten verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser in Israel gebracht, ihr Zustand wird unterschiedlich beschrieben.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Gedanken des Landes seien bei der Familie des „heldenhaften Golani-Soldaten Touvel Yosef Lifshiz, seligen Andenkens, der im Kampf im Südlibanon gefallen ist“. Zugleich betonte er: „Wir beten für die schnelle und vollständige Genesung der verletzten Soldaten.“ Israel werde weiterhin „mit voller Kraft handeln, um die Bedrohung für die Bewohner des Nordens zu beseitigen“.
ליבנו עם משפחתו של לוחם גולני הגיבור, סמ“ר טובאל יוסף ליפשיץ ז״ל, שנפל בקרב בדרום לבנון.
רעייתי ואני, יחד עם אזרחי ישראל כולם שולחים את תנחומינו למשפחתו של טובאל ז“ל ומשתתפים בצערה הכבד.
אנו מתפללים להחלמתם המהירה והשלמה של לוחמינו שנפצעו באותה היתקלות, לאחר שנלחמו באומץ… pic.twitter.com/T8U751jh4H
— Benjamin Netanyahu – בנימין נתניהו (@netanyahu) April 8, 2026
Auch Verteidigungsminister Israel Katz sprach den Angehörigen sein „tief empfundenes Beileid“ aus. Er wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung und erklärte, man stehe hinter den Soldaten, die derzeit im Libanon und an anderen Fronten im Einsatz seien.
Die Gefechte im Südlibanon haben sich in den vergangenen Wochen intensiviert. Seit Beginn der Bodenoperationen Anfang März wurden bereits mehrere israelische Soldaten in diesem Einsatzgebiet getötet.
Parallel dazu hat die israelische Luftwaffe ihre Angriffe deutlich ausgeweitet. Am Mittwoch flog sie die bislang größte koordinierte Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele im Libanon seit Beginn der Operation „Brüllender Löwe“ am 28. Februar.
Nach Angaben der Armee richteten sich die Angriffe gegen Hauptquartiere, militärische Infrastruktur sowie Kommando- und Kontrollzentren der Hisbollah in Beirut, im Bekaa-Tal und im Süden des Libanon.
Ministerpräsident Netanjahu erklärte zudem, die Hisbollah habe dabei „den schwersten Schlag seit den Pager-Angriffen“ im September 2024 erlitten. „Wir haben 100 Ziele in zehn Minuten angegriffen – an Orten, von denen die Hisbollah überzeugt war, sie seien immun“, sagte er.




