Generalleutnant Eyal Zamir warnt, dass Israels Mehrfronten-Feldzug gegen den Iran und seine Stellvertreter möglicherweise bis 2026 andauern wird.
Hisbollah
Nach Drohnenangriffen aus dem Libanon wächst in Jerusalem die Sorge, dass die Waffenruhe nur noch auf dem Papier besteht, während die Armee ihre Einsätze ausweitet.
Der Waffenstillstand mit der Hisbollah gilt seit dem 17. April – doch das hinderte die Terrororganisation nicht daran, am Sonntag einen israelischen Soldaten zu töten und sechs weitere zu verletzen.
Wenn die Hisbollah die Agenda bestimmt, sind Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in Washington sinnlos.
Die jüngste Anschuldigung gegen Israel bricht bei näherer Betrachtung in sich zusammen: Ziel war ein mit der Hisbollah verbundener Konvoi, der von einem bekannten Hisbollah-Standort aufbrach – nicht ein angegriffener Pressekonvoi.
Bodentruppen und die israelische Luftwaffe entdecken bewaffnete Terroristen, die sich militärischen Stellungen nähern und eröffnen das Feuer, während sie eine vierstufige Pufferzone einrichten.
Die 10-tägige diplomatische Pause verschwendet den operativen Schwung, der über 46 Tage intensiver Kämpfe erreicht wurde.
„Seit über zwei Jahren leiden unsere Kinder, ohne dass eine Lösung für die Sicherheitslage in Sicht ist“, sagte Bürgermeister Avichai Stern.
Während Israel weiterhin auf eine mögliche Wiederaufnahme der Feindseligkeiten vorbereitet ist, hat das Militär eine detaillierte Bilanz dessen veröffentlicht, was nach eigenen Angaben gegen Iran und die Hisbollah erreicht wurde – weit mehr als die oft leichtfertige Behauptung, es sei wenig von strategischem Wert erzielt worden.
Kann sie die Hisbollah nun entwaffnen, oder riskiert sie eine Spaltung des Landes?



