Der Krieg mag noch nicht vorbei sein. Israel bleibt in Alarmbereitschaft, die Waffenruhe im Libanon ist fragil, und kein ernstzunehmender Israeli sollte davon ausgehen, dass das iranische Regime oder sein libanesischer Stellvertreter das Schlachtfeld verlassen haben. Die Feindseligkeiten könnten jederzeit wieder aufflammen. Genau deshalb hat die israelische Armee nun eine Zusammenfassung der bisherigen Kampferfolge veröffentlicht: um auf eine wachsende Kritik zu reagieren, die behauptet, Israel habe nicht wirklich „gewonnen“ und die Operation habe wenig strategischen Nutzen gebracht.
Die Antwort der israelischen Armee ist eindeutig: Weit entfernt von einem symbolischen Schlagabtausch handelte es sich um eine breit angelegte, koordinierte und nachrichtendienstlich gesteuerte Kampagne, die Irans militärische Infrastruktur erheblich geschwächt, seine Kommandostrukturen gestört, die operative Fähigkeit der Hisbollah reduziert und die strategische Landkarte des Nahen Ostens verändert habe.
Nach Angaben der Armee begannen die Planungen für die nächste Phase gegen Iran unmittelbar nach der vorherigen Operation „Ein Volk wie ein Löwe“ im Juni vergangenen Jahres. Geheimdienstliche Erkenntnisse zeigten, dass Teheran nahezu sofort damit begann, beschädigte Fähigkeiten wieder aufzubauen, nukleare und waffenproduzierende Anlagen unterirdisch zu verstärken und strategische Raketen- sowie Atomprogramme voranzutreiben. In diesem Kontext steht die aktuelle Operation „Roaring Lion“.
Der Eröffnungsschlag war darauf ausgelegt, das iranische Regime zumindest vorübergehend zu lähmen und in einen Zustand der Desorganisation zu versetzen. In einem präzise synchronisierten Angriff wurde die oberste Führungsebene Irans, einschließlich des Obersten Führers Ali Khamenei, ausgeschaltet.
‼️The chain of command behind Iran’s terror network: eliminated.
For years, these terrorists openly called for the destruction of Israel. Throughout Operation Roaring Lion, we precisely targeted and eliminated them, ensuring they can no longer pose a threat on our civilians. pic.twitter.com/Wb8oustQG1
— LTC Nadav Shoshani (@LTC_Shoshani) April 17, 2026
Darauf folgte rasch die größte Angriffswelle in der Geschichte der israelischen Luftwaffe – rund 200 Flugzeuge griffen mehr als 500 Ziele im gesamten Iran an. Ziel war sowohl „Schock und Ehrfurcht“ als auch eine unmittelbare Einschränkung der Fähigkeit des Regimes, koordiniert zu reagieren. Auch dies erwies sich als erfolgreich, wie die im Vergleich zu früheren direkten Konfrontationen der letzten zwei Jahre deutlich geringere Zahl von Raketen- und Drohnenangriffen Irans gegen Israel zeigt.
Innerhalb von nur 24 Stunden erreichte Israel die Luftherrschaft über den Westen Irans, einschließlich der Hauptstadt Teheran, und konnte so von einem initialen Schlag zu einer anhaltenden Kampagne übergehen. Nachdem die iranische Luftverteidigung weitgehend ausgeschaltet war, konnte die Luftwaffe ihre Operationen gegen Raketenabschussrampen, ballistische Infrastruktur, militärische Industrien, Kommandozentralen und wirtschaftliche Ressourcen des Regimes ausweiten.

Die Kampagne gegen ballistische Raketen gilt als einer der deutlichsten Wirkungsbereiche. Die Armee erklärt, sie habe nicht nur Raketen und Abschusssysteme ins Visier genommen, sondern die gesamte Produktionskette – von Rohstoffen und Elektronik bis hin zu Fabriken und unterstützender Infrastruktur. Ziel war nicht nur die Zerstörung vorhandener Bestände, sondern die nachhaltige Beeinträchtigung der Wiederaufbaukapazitäten.
Das Atomprogramm wird vorsichtiger beschrieben. Die Armee beansprucht keine vollständige Zerschlagung, betont jedoch, dass Teile der nuklearen Infrastruktur und des Anreicherungsprogramms im Rahmen einer umfassenderen Strategie zur Schwächung der strategischen Fähigkeiten des Regimes getroffen wurden.
Israel weitete die Kampagne zudem auf petrochemische Anlagen, Metalle, Stahl, ölbezogene Infrastruktur, KI-gestützte Einrichtungen und sogar iranische Marineeinheiten im Kaspischen Meer aus. Ziel war es, durch Angriffe auf mehrere für den Machterhalt zentrale Systeme Druck auf das Regime auszuüben.
🎯STRUCK: Several Iranian terror regime headquarters in Tehran
Dozens of IAF fighter jets used 100+ munitions in the strikes that targeted:
• A Quds Force base used as a command post for coordinating and overseeing intelligence & operational activity
• An IRGC aerial defense… pic.twitter.com/tTur69j2EO— Israel Defense Forces (@IDF) March 23, 2026
Ebenso entscheidend war der Angriff auf die Kommando- und Repressionsstrukturen des Regimes. Die Armee gibt an, führende Vertreter der Revolutionsgarden, der Quds-Einheit, der Geheimdienste und der inneren Sicherheitsapparate getroffen zu haben, während gleichzeitig das iranische Geheimdienstministerium und andere für Kontrolle, Koordination und regionale Terroraktivitäten zuständige Organe beschädigt wurden. Das Ergebnis sei kein Zusammenbruch des Regimes, wohl aber eine erhebliche Störung: ein System, das zwar noch zu lokalen Reaktionen fähig ist, jedoch zunehmend an kohärenter Handlungsfähigkeit verliert.

Israel argumentiert damit, dass dieser Krieg nicht nach vereinfachten Maßstäben bewertet werden sollte – etwa danach, ob Teheran über Nacht gefallen ist oder jede Bedrohung sofort verschwunden ist –, sondern danach, ob der Gegner geschwächt, gestört und an einer schnellen Erholung gehindert wurde. Nach diesen Kriterien reklamiert die Armee einen erheblichen Erfolg.
Zusammenfassung der israelischen Militäraktionen gegen Iran:
- Mehr als 8.500 Luftwaffeneinsätze
- Mehr als 1.000 Angriffswellen
- Rund 10.800 abgefeuerte Schläge
- Etwa 6.700 davon trafen Ziele, Komponenten und Infrastruktur
- Rund 250 Luftabwehrsysteme zerstört
- Etwa 60 % der Raketenabschussrampen außer Gefecht gesetzt
Krieg im Libanon
Die Libanon-Front zeigt ein ähnliches Bild. Die Waffenruhe mag derzeit gelten, doch die israelische Armee erklärt, weiterhin in strategisch wichtigen Positionen im Libanon präsent zu sein, um die nördlichen Gemeinden zu schützen. Israelische Kräfte fungieren weiterhin als Puffer zwischen der Hisbollah und der Grenze.
Nach Angaben des Militärs änderte die Hisbollah während des Krieges ihre Kampftaktik, setzte weniger auf direkte Konfrontation und stärker auf Guerilla-Methoden, Panzerabwehrfeuer, Drohnen, Artillerie und dezentrale Führung. Israels Antwort bestand darin, die zentralen Systeme der Hisbollah im gesamten Libanon aus der Luft, zur See und am Boden anzugreifen: Raketenstellungen, Produktionskapazitäten, Hauptquartiere, Führungs- und Kontrollnetzwerke sowie Transportrouten für Kämpfer und Waffen in Richtung Süden.
✈️ Within a minute, the IDF eliminated 180+ Hezbollah terrorists in 3 areas simultaneously in a large-scale strike based on precise and high-quality intelligence.
~100 targets were struck simultaneously across Beirut, the Beqaa, and southern Lebanon, including main command… pic.twitter.com/0HvbwGJkT1
— Israel Defense Forces (@IDF) April 10, 2026
Auch die finanzielle Infrastruktur wurde getroffen. Die Armee berichtet von erheblichen Schäden an den Finanz- und Schmuggelnetzwerken der Hisbollah, insbesondere entlang des schiitischen Korridors durch Syrien und über iranische Unterstützungskanäle. Zudem wurden wirtschaftliche Einrichtungen ins Visier genommen, die mit der operativen Struktur der Hisbollah verbunden sind, darunter Tankstellen und Bargeldlager, die zur Finanzierung von Gehältern, Waffenbeschaffung und weiteren terroristischen Aktivitäten dienen.
Einer der prägnantesten Schläge erfolgte im Rahmen der Operation „Eternal Darkness“ – ein zeitlich exakt abgestimmter Angriff auf etwa 100 Hisbollah-Ziele, darunter Kommando- und Kontrollstrukturen, der innerhalb von rund einer Minute durchgeführt wurde. Ziel war es, die Fähigkeit der Organisation zu stören, den Kampf zu koordinieren und Angriffe auf israelische Zivilisten und Soldaten zu steuern.
Die Kampagne gegen die Hisbollah in Zahlen:
- Mehr als 1.700 Hisbollah-Terroristen ausgeschaltet
- Mehr als 5.050 Ziele angegriffen
- Mehr als 2.500 Luftwaffeneinsätze
- Mehr als 14.900 Artillerieschläge
Das sind nicht die Zahlen eines Krieges, in dem „nichts passiert ist“. Sie weisen auf eine Kampagne von erheblichem Umfang und spürbarer Wirkung hin.
All dies bedeutet jedoch nicht, dass der Krieg beendet ist. Das Mullah-Regime und seine Revolutionsgarden sind weiterhin an der Macht. Die Hisbollah ist geschwächt, aber nicht entwaffnet. Doch die Zusammenfassung der israelischen Armee macht eines unmissverständlich klar: Die Behauptung, Israel habe wenig vorzuweisen, ist nicht haltbar. Und sollte Israel sich zu weiteren Schlägen entschließen, gibt es nur begrenzte Möglichkeiten für seine Gegner, dies zu verhindern.





Israel wird alle seine selbstgesteckten Ziele in der Region und darüber hinaus erreichen und es werden noch mehr Dinge geschehen, an die man noch gar nicht denkt. Alles fällt jetzt an seinen richtigen Platz und alles geht auf. Rückblickend werden alle Beobachter dann erkennen, dass diese Entwicklung auch genau so in den Schriften vorhergesagt war. Unter anderem dadurch werden viele Menschen zur Gotteserkenntnis kommen.
Nicht ein bisschen gewonnen. N E I N haushoch und überlegen gewonnen.
Baruch haShem – gepriesen sei der HERR