Bei einer Schussattacke von Terroristen im Jordantal wurden am Freitagmorgen zwei junge israelische Frauen getötet. Nach Angaben der israelischen Armee (IDF) geriet ein israelisches Fahrzeug unter den Beschuss eines Terroristen, wobei drei Insassen schwer verletzt wurden. Rettungskräfte erklärten kurze Zeit später zwei der Opfer noch am Tatort für tot.
Nach dem oder den Schützen, die in das von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierte Gebiet geflohen sind, wurde eine Fahndung eingeleitet.
Der tödliche Anschlag fügt sich in die ohnehin schon angespannte Lage zum Pessachfest ein, als am Mittwochabend, dem Beginn des biblischen Pessachfestes, zahlreiche Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert wurden.
Terroristische Kräfte im Gazastreifen feuerten am Mittwoch und Donnerstag Dutzende von Raketen auf den Süden Israels ab, sodass der Feiertag für die Menschen in der Region alles andere als friedlich verlief.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden mindestens 34 Raketen aus dem Libanon auf den Norden Israels abgefeuert. Später stellte sich heraus, dass auch diese von Mitgliedern der Hamas abgefeuert wurden, die unter der Schirmherrschaft der Terrormiliz Hisbollah stehen, die den Südlibanon kontrolliert.
Durch den Beschuss entstanden einige Schäden und es gab einige leicht Verletzte unter den Israelis. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome fing eine große Anzahl der von den Terroristen abgeschossenen Raketen ab.
Die IDF hat in einem sehr begrenzten Umfang auf die Angriffe reagiert, viele Israelis sind der Ansicht, dass nicht genug getan wird.
Und nun wächst der internationale Druck auf Israel, die Situation durch eine Reaktion nicht weiter zu verschärfen. Aber wenn Israel nicht reagiert, dann werden Hamas, Hisbollah und andere gefährliche Feinde ermutigt. Die nächsten 24 Stunden werden zeigen, ob wir auf einen Krieg zusteuern oder nicht.





Die Aufforderung des deutschen Auswärtigen Amtes, „eine weitere Eskalation zu verhindern“ ist angesichts des andauernden palästinensischen Terrors nur noch als obszön zu bezeichnen.
Eine Militäraktion gegen die Terroristen ist längst überfällig. Die Regierung muss härter gegen die Terroristen vorgehen.