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Israel: Verurteilt, wenn es etwas tut, verurteilt, wenn es nichts tut

Der Regierung wird vorgeworfen, die Beziehungen zu den USA zu stören, aber auch, dass sie es versäumt habe, unsere Feinde hart zu treffen. Aber Washington hat uns gesagt, wir sollen es nicht tun. Was ist nun richtig? Die Sicherheit oder die Gefühle der Amerikaner?

israel
Israel hat nach dem Pessach-Raketenbeschuss zwar zurückgeschlagen, aber nicht hart genug. Und jetzt sagt uns Amerika, wir sollen uns zurückhalten. Foto: Atia Mohammed/Flash90

Wir alle wissen, dass Israel in der internationalen Gemeinschaft mit einer unverschämten Doppelmoral konfrontiert ist. Der jüdische Staat wird regelmäßig von Feinden angegriffen, wie auch am diesjährigen Pessach-Abend.

  • Wenn Israel nicht hart reagiert, werden diese Feinde ermutigt und verüben weitere Angriffe.
  • Wenn Israel mit großer Härte reagiert, wird es von der Welt verurteilt, weil es sich in „unverhältnismäßiger“ Weise schützt.

Der jüdische Staat wird beschimpft, wenn er es tut, und beschimpft, wenn er es nicht tut.

Aber auch innerhalb Israels ist diese Situation problematisch.

  • Einerseits beschuldigt die Opposition die Regierung, die Beziehungen zu Israels wichtigstem Verbündeten, den Vereinigten Staaten, zu schädigen, indem sie die Bedenken des Weißen Hauses über ihre Politik ignoriert.
  • Auf der anderen Seite wirft die Opposition der Regierung vor, ihr Versprechen, durch einen harten Gegenschlag gegen Israels Feinde für mehr Sicherheit zu sorgen, nicht einzuhalten.

Das Problem ist, dass Amerika Israel nun auffordert, seine eher schwache Reaktion auf den Raketenbeschuss zu Pessach aus dem Gazastreifen und dem Libanon nicht zu eskalieren.

Wie soll es also weitergehen?

  • Will die Opposition, dass Israel sich nach den amerikanischen Interessen verhält, um diese „besondere Beziehung“ nicht zu stören?
  • Oder steht die Sicherheit an erster Stelle, ohne Rücksicht auf die amerikanischen Gefühle?

Dies ist die Zwickmühle, in der sich Israel so oft befindet, sowohl nach außen als auch nach innen.

Es ist nicht leicht, Ministerpräsident im einzigen jüdischen Staat der Welt zu sein.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Israel: Verurteilt, wenn es etwas tut, verurteilt, wenn es nichts tut”

  1. Uwe Janke sagt:

    Israel steht zur Zeit, leider selbstverschuldet, innenpolitisch mit „dem Rücken zur Wand“.
    Betet für die Regierung N um Weisheit, Besonnenheit und Kraft, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
    Einigkeit im Inneren und Stärke nach Außen, das wünsche ich mir.
    Der Höchste bewahre Erez Israel. Shalom.

  2. Serubabel Zadok sagt:

    Die Sicherheit Israels steht immer an erster Stelle. Die Freundschaft zu Amerika ist unwichtig, da Biden sowieso zu den Terroristen hält und in Wahrheit kein Freund Israels ist. Biden ist nur schädlich für Israel und gehört abgesetzt. Israel sollte sich nicht vom Rest der Welt unterdrücken lassen, da der Rest der Welt Israel nur das Existenzrecht absprechen möchte. Kein Land steht von der Mehrheit her wirklich hinter Israel. Die Unterstützung für Israel ist von allen Ländern der Welt nur geheuchelt, zwecks außenpolitischer Vorteile. In der Realität steht Israel ganz alleine da, wenn es um sein Existenzrecht und seine Sicherheit geht. Israel muss sich selbst schützen und darf sich nicht auf andere Länder verlassen, wenn es hart auf hart kommt. Eine Abhängigkeit von anderen Ländern ist falsch und schlecht.

  3. Markus Moser sagt:

    Was würde die Linke wohl alles noch veräussern, nur um von einer Welt etwas geliebt zu werden…?
    Mit den Christen ist es genau das gleiche.Da passt man sich auch immer mehr der Welt an, um eine Welt etwas gnädig zu stimmen. Damit die uns auch etwas mögen und lieben..!
    Ob bei Juden oder Christen, es ist beide Male das gleiche Grundübel. Es ist dieser humanistische Geist, der nicht der Geist Gotte ist, und der beabsichtigt, dass sowohl Juden und Christen das Wort Gottes verlassen.
    Es gibt aber bei Juden und Christen treue Gläubige, die Gottes Verheissungen glauben.
    Es ist ein Kampf, der in der unsichtbaren Welt gekämpft wird, und sich hier im Sichtbaren manifestiert!

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