Manche Orte sind mehr als irgendein Gebäude oder eine Straßenkreuzung. Es gibt Orte, die wie Tore sind zu einer tieferen Geschichte, zu einem Leben, das auf uns wartet, uns herausfordert und verwandelt. Für mich ist Talitha Kumi genauso ein Ort. Die folgende Geschichte begleitet meinen Weg und zeigt, wie ein bekannter Ort im Herzen Jerusalems zu einem persönlichen Tor zu Hoffnung, Glauben und Auferstehung wurde.
Ursprünglich war das im 19. Jahrhundert von Konrad Schick erbaute „Talitha Kumi“ ein Heim für christliche Waisenmädchen. Die biblische Wundergeschichte diente als Inspiration für die Gründung des Waisenhauses, denn das Kloster sah sich damit in der Nachfolge Jesu, indem es gleichsam Leben schenkte.
Nach der Gründung des Staates Israel erwarb der Staat das Grundstück. Dort entstanden das Kaufhaus „Hamashbir“ und der Stadtturm. Das Heim wurde abgerissen, doch ein Teil seines ursprünglichen Erscheinungsbildes wurde bewahrt. Man ließ die Fassade des zweiten Stocks einschließlich der Uhr und des Schildes des Waisenhauses auf Straßenniveau stehen. Mit der Zeit wurde dies zu einem der bekanntesten...
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Liebe Anat,
besonders, wie du gerade über Wichtiges auf deinem Weg zu Jesus und neulich in deinem Leben mit ihm, wie dein Hinweis auf den Film „The Chosen“, schreibst!
Gottes Schutz und Segen für dich und deine Familie!
Liebe Anat, liebes ISRAEL-HEUTE-TEAM,
die Beiträge sind immer Inspiration und Anregung zugleich, besonders in diesen unseren Zeiten. Ja, es gibt Orte, das will das Herz immer wieder hin, weil sie mit guten Erinnerungen verbunden sind. Ich hörte mal jemanden sagen: Der Verstand sucht das Neue, das Herz liebt die Wiederholung. Bei dem Satz, Talitha Kumi, kommt der Wunsch auf, wieder einmal nach Israel zu reiisen, der fast dreimonatige Aufenthalt vor über 10 Jahren bewegt mein Herz heute noch.
Als ich heute den Beitrag las, wurde ich traurig und dennoch hoffnungsvoll. Und warum? Gerade letzte Woche studierte ich den Text des 21. Kapitels des Evangeliums nach Johannes und was muss ich sagen? Alles, was ich in der Bibel mit des HERRN Hilfe entdecken durfte, ergibt ein widerspruchfreies Ganzes. ISRAEL hat eine Zukunft und genau das wird in Johannes 21 erzählt.
Wenn gewisse Gelehrte meinen, Johannes hätte die griechischen Agnostiker als Adressaten im Blick gehabt, so entgegne ich jenen: Geschrieben von einem Juden, mittels jüdischer Rethorik, um in der Endzeit Juden für Jesus zu gewinnen.
Eines sollte man wissen, bevor man das Skript liest: Das Neue Testament ist auf geniale Weise zusammengestellt. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich, so lautet ein deutsches Sprichwort, welches treffend die Reaktionen der beiden Gruppen beschreibt.
Ihr dürft wissen ich hoffe und leide mit ISRAEL. Weil aber mein Maß des Leidens und Freude begrenzt ist, suche ich Zeiten der Stille, in der ich mich nur auf das WORT einlasse, sprich: auf den HERRN
Der HERR segne euch und behüte euch auf allen euren Wegen.