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MitgliederTacheles mit Aviel – Israel wird ein falsches Großreichdenken vorgeworfen

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung – über biblische Fehlinterpretationen, politische Realität und die gefährliche Vermischung von Theologie und Geopolitik.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem. Die israelische Regierung hat in den vergangenen Wochen mehrere weitreichende Beschlüsse zu Judäa und Samaria gefasst. Foto: Haim Zach/GPO

Während das Kabinett des Staates Israel eine Reihe von Entscheidungen trifft, die faktisch einer stillen, schrittweisen Annexion des biblischen Kernlandes Judäa und Samaria gleichkommen, versuchen außenpolitische Akteure im Ausland parallel, ein anderes, nicht minder explosives Narrativ zu setzen, wie jenes einer biblisch legitimierten israelischen Expansion „vom Nil bis zum Euphrat“. Die Kombination beider Entwicklungen erzeugt in den Augen der Weltöffentlichkeit ein neues Spannungsfeld aus realpolitischen Maßnahmen vor Ort. Während Israels Regierung unter dem Medienradar Strukturen verschieben möchte, Zuständigkeiten verlagert und so die Voraussetzungen für eine Ein-Staat-Realität schafft, nutzen Stimmen wie der amerikanische Fernsehkommentator Tucker Carlson die Bühne, um Israel ein imperiales Großreichdenken zu unterstellen – ein klassisches antisemitisches Motiv, das die tatsächlichen politischen Prozesse verzerrt und sie in einen falschen historischen Rahmen presst. Wo endet politische Realität, und wo beginnt der Missbrauch religiöser Texte zur Delegitimierung Israels?

Im jüngsten Interview mit dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, stellte der antisemitische Kommentator Tucker Carlson eine bewusst provokative Frage: Nach 1. Mose habe Gott dem jüdischen...

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Israel wird ein falsches Großreichdenken vorgeworfen”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Es ist generell fragwürdig, wenn man die Bibel liest und daraufhin irgendetwas erzwingen will, was man sich in den Sinn setzt, oft weil man sich dann noch einredet, so sei der Wille Gottes. Denn wir Menschen führen den Willen Gottes (den wir dabei nicht kennen) ohnehin täglich aus, ob wir wollen oder nicht und ob es uns klar ist oder nicht. Wir können gar nicht anders weil kein Mensch die Handlungsmotive, die ihn zum Handeln animieren, selbst erzeugt. Denn das alles, alle Gedanken, Gefühle wie auch alle anderen inneren Regungen, stammen, wie auch der Geist selbst, von Gott. Die Gabe des Geistes ist kein einmliges Ereignis, sondern sie geschieht solange, wie jemand lebendig in der Welt ist. Die Gabe des Geistes ist also ein Prozess und kein Ereignis, nach dem wir dann im Besitz des Geistes wären.

    Man soll einfach tun, was zu tun man gerade vorfindet und was gerade nötig ist und Chancen, die sich einem bieten, beherzt ergreifen. Mehr können wir ohnehin nicht tun.

  2. Francis Mo sagt:

    …..und wem bitteschön hat den Ismaeliten oder Araber oder Muslime. Diese immensen Gebiete in Asien, Fernost, Arabien, Afrika, Indien usw. Kolonialisiert ausser die Muslime.

  3. Roland Kunz sagt:

    Bin von Aviels Beitrag gerade eher verwirrt. Wie immer man die Begriffe „Bach Ägyptens“ oder „Euphrat“ definieren will, Judäa und Samaria sind nicht Gegenstand von Vieldeutigkeit, sondern sind der Kern göttlicher Landverheissung an die Nachfahren Abrahams in der Segenslinie von Isaak und Jakob. Dieses Land darf, kann, soll, muss von Israel beansprucht werden, selbst wenn es vorerst nur von sperrigen, in der Welt gehassten Ministern vorangetrieben wird.

  4. j-glaesser sagt:

    1. Mose Kapitel 13 – Der Herr wiederholt seine Verheißung an Abram
    14 Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du bist, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. 15 Denn all das Land, das du siehst, will ich dir geben und deinen Nachkommen ewiglich. 16 Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen. 17 Darum mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich’s geben. 18 Und Abram zog weiter mit seinem Zelt und kam und wohnte im Hain Mamre, der bei Hebron ist, und baute dort dem HERRN einen Altar. 
    Die praktizierende Politik des Staates Israels – seit dem Krieg und dem Landgewinn von 1967 – war immer eine des Friedens! Die Grundlage Israels lautet: Land für Frieden!!!
    Das zeigt, dass der Charakter von Israel näher an Jesus Christus ist – als der von vielen fundamentalistischen (evangelikalen) sogenannten Christen aus der heidnischen Welt, die das sogenannte Alte Testament für sich gebrauchen/benutzen – sogar teilweise es missbrauchen.

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