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MitgliederSollen Christen „Land-für-Frieden“ unterstützen?

Wie bewertet Gott den diplomatischen Prozess, bei dem Israel Gebiet abtritt im Tausch für die bloße Inaussichtstellung der Beendigung von Terror?

Land für Frieden. Blick auf einen Abschnitt der israelischen Sperrmauer vom jüdischen Viertel Pisgat Zeev in Jerusalem aus gesehen
Blick auf einen Abschnitt der israelischen Sperrmauer vom jüdischen Viertel Pisgat Zeev in Jerusalem aus gesehen Foto: Jamal Awad/Flash90

Wie sieht Gott den diplomatischen Prozess, bei dem Israel die Kontrolle über ein Gebiet im Austausch für Frieden aufgibt? Wissen wir das? Können wir es wissen?

Wenn wir sicher wüssten, wie Er es sieht, hätten wir doch sicher keine Zweifel, wie wir es sehen sollten? Denn welcher gottesfürchtige Mensch würde eine Position vertreten, die der Seinen zuwiderläuft? Damit würden wir uns in Widerspruch zu dem Herrn setzen, den wir angeblich lieben; wir würden sogar gegen ihn Krieg führen. Darüber sollten wir einen Moment nachdenken.

Ich werde mich diesem Thema nähern, indem ich die Entstehung und Entwicklung des Begriffs „Land für Frieden“ erkläre. Ich werde darlegen, wie ich glaube, dass Gott dies auf der Grundlage der Bibel sieht. Und ich werde kurz erörtern, wohin dieser Prozess Israel führen könnte, während wir ins Jahr 2023 schreiten.

Entstehung und Entwicklung des Ausdrucks „Land für Frieden“

Die Formel tauchte im Zuge der UN-Resolution 242 auf, der Grundlage des Abkommens zwischen Israel, Ägypten, Jordanien und...

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Sollen Christen „Land-für-Frieden“ unterstützen?”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Gott hat das Land Israel den Nachkommen Abrahams versprochen. Dazu gehören die Palästinenser aber nicht. Land für Frieden wird nie funktionieren. Es wird erst Frieden geben, wenn Israels Feinde besiegt sind und in Israel nur noch Anhänger Jeschuahs und Nachfahren Abrahams leben. Dies wird bald in der Schlacht von Armageddon geschehen. Zur Zeit des alten Testaments hätten die Juden auf Befehl Gottes alle Nichtjuden aus dem Land vertreiben müssen, so wie die Kaaniter, usw. Heutzutage wird Gott seine Leugner, Spötter und Feinde selbst durch Krieg aus dem Land entfernen. Israel muss also noch eine Weile auf den ersehnten Frieden warten und darf bis dahin kein Land abgeben.

  2. Hans-Peter Kaiser sagt:

    Meine Antwort auf die Frage….Land fűr den Frieden ist….NEIN NEIN NEIN !!! das darf nicht mehr sein.

  3. marie.luise.notar sagt:

    Land für Frieden wird nach dem bisherigen System niemals funktonieren…Allerdings, dass Gott seine Verheißungen wahr machen wird, braucht auch von der Seite Israels viel mehr biblischen Glauben….und Israel wiederum die Fürbitten der Christen…und ..die Christen haben eine weitere Herausforderung: wenn ihre Vollzahl erreicht sein wird, dann …
    Rö 11:25 Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;
    Wie viel Verantwortung liegt also bei uns Christen in Bezug auf die echte Wiederherstellung Israels….??? Viiiiel in jedem Fall!!!!

  4. Roland u. Andrea Kunz sagt:

    Das eine ist „Land für Frieden“. Es zeigt sich, dass dieses Konzept nicht aufgegangen ist und an die Negativ-Erfahrungen des biblischen Volkes Israel anknüpft, das immer wieder auf die Nase gefallen ist, wenn es auf Bündnisse mit andern Völkern, statt auf Gott vertraut hat. Insofern sehe ich auch die aktuellen Abraham-Abkommen eher kritisch, so sehr man Israel gönnen mag, dass sich sein Ansehen bei moderaten arab. Staaten aufwertet.
    Das andere sind die Nichtjuden im Lande, die Serubabel Zadok nennt, welche man als Fremdlinge bezeichnen könnte. Diese müssen nicht aus dem Lande. In Mose 2-4 sind viele Weisungen, wie mit ihnen umzugehen ist, vielfach mit dem Hinweis „denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägypten gewesen“. Inwiefern allerdings die Palästinenser in ihrer Gesamtzahl in den Gemarkungen des verheissenen Landes tragbar sind, kann ich nicht abschätzen. Wichtig ist jedoch, dass Israel über das gesamt Gebiet die volle Souveränität hat mit allem was dazu gehört.

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