Israelische Soldaten haben im nördlichen Gazastreifen Raketen und militärische Ausrüstung gefunden, die unter UN-Hilfsgütern versteckt waren, teilten die israelischen Verteidigungskräfte am Samstag mit.
110 Raketen, darunter 30 Grad-Raketen, seien in Kisten des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) versteckt gewesen, das palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen unterstützt, teilten die IDF mit.
Die Grad-Raketen russischer Bauart haben eine Reichweite von 20 bis 40 Kilometern.
Die Raketen wurden in einem Haus in einem dicht besiedelten Gebiet im Norden des Gazastreifens gefunden.
Im Oktober berichtete UNRWA, dass humanitäre Hilfsgüter aus einem seiner Lager von Männern gestohlen wurden, die sich in Lastwagen als Mitarbeiter des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums ausgaben.
Der Raketenfund warf weitere Fragen über die UNRWA auf.
Dozens of rockets found in northern Gaza hidden under @UNRWA boxespic.twitter.com/T4CBnssK3E
— Israel ישראל 🇮🇱 (@Israel) December 2, 2023
Am Mittwoch erzählte eine der freigelassenen Geiseln dem Channel 13 Reporter Almog Boker, dass er von einem UNRWA Lehrer gefangen gehalten wurde. Der Lehrer habe ihn eingesperrt und sich kaum um Nahrung oder medizinische Versorgung gekümmert.
Die UNRWA bestritt die Vorwürfe und forderte Almog auf, weitere Beweise vorzulegen. Almog antwortete am Samstag über X, das früher Twitter hieß, und sagte, die Identität der freigelassenen Geisel preiszugeben, würde diejenigen gefährden, die noch in Gaza gefangen seien.
„Einer von ihnen sagte aus, er sei von einem @UNRWA-Lehrer als Geisel gehalten und ausgehungert worden. Das ist keine ‚Behauptung‘. Das ist die Aussage eines Überlebenden und es werden noch mehr Aussagen kommen“, twitterte Almog.
„Während die Hamas 136 israelische Geiseln in Gaza festhält, kann ich keine Informationen weitergeben, die sie gefährden oder den Überlebenden identifizieren könnten. Ich hoffe, dass die UNRWA dies ernster nimmt als den Diebstahl ihrer Vorräte durch die Hamas und den Missbrauch ihrer zivilen Einrichtungen für terroristische Aktivitäten“.
Im November veröffentlichte das in Großbritannien ansässige Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (IMPACT-se) einen Bericht, der detailliert beschreibt, wie mindestens 14 UNRWA-Lehrer die Massaker der Hamas an Israelis am 7. Oktober in den sozialen Medien feierten. Der Bericht enthält Links und Screenshots.
An UNRWA school in the West Bank held a rally where students cheered for victory for „jihad warriors“ in Gaza, and 14 UNRWA teachers celebrated Hamas’s October 7 attacks on social media, according to IMPACT-se.#UNRWA | #Hamas | #Gaza https://t.co/AWPHS0IzB1
— The Jerusalem Post (@Jerusalem_Post) November 8, 2023
Der Bericht weist auch darauf hin, dass der UNRWA Lehrplan zu dem Massaker beigetragen hat. IMPACT-se konnte mindestens 118 Teilnehmer des Anschlags vom 7. Oktober als ehemalige Schüler von UNRWA-Schulen identifizieren.
Das US-Außenministerium bewilligte der UNRWA im Juni mehr als 220 Millionen Dollar, obwohl der Lehrplan der Schulen Gewalt und Terrorismus verherrlicht und die Finanzierung an die Bedingung geknüpft ist, Hass und Antisemitismus zu verhindern.
Siehe auch: Tacheles mit Aviel – wussten Sie, dass die UNRWA streikt?




