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MitgliederJerusalem: Vom Schutzraum zum Raketenziel

Arabische Empörung über Einschläge nahe der Al-Aqsa-Moschee: „Was Smotrich und Ben-Gvir nicht geschafft haben, schafft Khamenei“.

Einsatzkräfte sichern den Bereich nach einem Raketeneinschlag in der Nähe der Altstadt von Jerusalem. Trümmerteile eines abgefangenen iranischen Geschosses verursachten Schäden unweit der Al-Aqsa-Moschee. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Aufgrund der iranischen Raketenangriffe auf Jerusalem blieb die Al-Aqsa-Moschee am muslimischen Fest Eid al-Fitr geschlossen, erstmals seit 1967. Viele Jerusalemer hatten lange geglaubt, „Al-Aqsa schützt uns“ und sei ein Grund dafür, dass die Zahl iranischer Angriffe auf die Stadt vergleichsweise gering blieb. Auch als Israel 1990 von irakischen Scud-Raketen angegriffen wurde, war die Hauptstadt Israels der sicherste Platz im Land. Wie ein nationaler Schutzraum, zu dem ein Großteil der Tel Aviver hinauf pilgerte, um sich in Jerusalem in Sicherheit zu bringen. Damals vermied der irakische Diktator Saddam Hussein, Jerusalem in seinem Raketenvisier zu haben, denn ein kleiner Fehler würde die Al-Aqsa-Moschee gefährden. Doch das Mullah-Regime hat alle Regeln auf den Kopf gestellt.

Führende arabische Politiker äußern sich bislang zurückhaltend, doch in den sozialen Netzwerken hat sich nach dem Einschlag von Raketenteilen in unmittelbarer Nähe der Al-Aqsa-Moschee eine Welle scharfer Reaktionen entfaltet. Die Trümmer gingen nur rund 350 Meter vom Gelände entfernt nieder. „Wer Mekka bombardiert, dem liegt Al-Aqsa nicht wirklich am Herzen“, hieß es etwa aus Saudi-Arabien mit Blick auf das Regime in...

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Jerusalem: Vom Schutzraum zum Raketenziel”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Der Streit um Zion, an dem sich die Geister weltweit scheiden, wird auch auf dem Berg Zion entschieden. Denn bald werden Raketen, die nachweislich (eindeutig dokumentiert) aus dem Iran kommen, die bestehenden Heiligtümer auf dem Berg zerstören und in einem der Krater wird die Bundeslade auftauchen. In der apokryphen syrischen Baruch-Apokalypse wird geschildert, wie sie unter dem Berg von Engeln bei der Zerstörung Jerusalems verborgen wurde, um in unseren Tagen wieder gefunden zu werden. Das ist der einzige Weg, diesen Konflikt um das Areal zu beenden und zu entscheiden, ohne dass weltweite Kriege darum ausbrechen. Dann wird man den Tempel bauen können und das in allen Religionen und Konfessionen verheißene Zeitalter des Freidens beginnt.

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