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Eine nicht gerade christliche Botschaft von palästinensischen Kirchenführern

Lokale Kirchenvertreter, die unter dem Druck der islamistischen Vorherrschaft stehen, machen Israel für ihr Leid verantwortlich – und ignorieren dabei die wahre Ursache für den Rückgang der christlichen Bevölkerung in den palästinensischen Gebieten.

Der lateinische Patriarch Michel Sabbah mit einem Geistlichen in der Geburtskirche, dem traditionellen Geburtsort Jesu, anlässlich der jährlichen Weihnachtsfeierlichkeiten in der Stadt Bethlehem. Foto: Anna Kaplan/Flash90
Der lateinische Patriarch Michel Sabbah mit einem Geistlichen in der Geburtskirche, dem traditionellen Geburtsort Jesu, anlässlich der jährlichen Weihnachtsfeierlichkeiten in der Stadt Bethlehem. Foto: Anna Kaplan/Flash90

In einer Erklärung, die nur als ironisch und zutiefst beunruhigend bezeichnet werden kann, hat eine Gruppe palästinensisch-arabischer christlicher Amtsträger eine Weihnachtsbotschaft veröffentlicht, in der sie Israel fast die gesamte Schuld für die Not der lokalen Christen geben, obwohl islamische Radikale Kirchen in Brand stecken und Glaubensbrüder aus Bethlehem, Ramallah und Dschenin vertreiben.

Die Erklärung, die von einer Gruppe namens „A Jerusalem Voice for Justice” (Eine Stimme für Gerechtigkeit in Jerusalem) veröffentlicht wurde, ist von prominenten katholischen, griechisch-orthodoxen und lutherischen Persönlichkeiten unterzeichnet – darunter der lateinische Patriarch Michel Sabbah, der griechisch-orthodoxe Erzbischof Attallah Hanna und der lutherische Bischof Munib Younan. Sie spricht von „Völkermord“ in Gaza, beschuldigt die israelische Armee und sogenannte jüdische „Siedler“, in Judäa und Samaria „ein Terrorregime“ zu betreiben, und behauptet, die israelische Politik ziele darauf ab, Jerusalem zu „judaisieren“.

Es liest sich so, als sei der jüdische Staat Israel das einzige Hindernis für Frieden und das Gedeihen der Christen im Heiligen Land.

Die Fakten erzählen jedoch eine ganz andere Geschichte.

 

Christen in Israel gedeihen, fliehen vor der Palästinensischen Autonomiebehörde

Nach Angaben des israelischen Zentralamts für Statistik wuchs die christliche Bevölkerung in Israel bis Weihnachten 2024 auf über 180.000 Menschen an, wobei bis 2026 ein weiteres Wachstum erwartet wird. Diese Christen genießen volle Religionsfreiheit, haben Sitze in der Knesset und zählen Ärzte, Richter und hochrangige Militärs zu ihren Reihen.

Im Gegensatz dazu ist die christliche Bevölkerung unter palästinensischer Herrschaft dramatisch zurückgegangen. In Bethlehem machten Christen 1950 über 80 % der Bevölkerung aus. Heute sind es weniger als 10 %. In Städten wie Dschenin und Gaza leben Christen in Angst vor der muslimischen Mehrheit, die zunehmend radikalisiert ist.

Wie Israel Heute berichtet, fliehen palästinensische Christen in erster Linie wegen Einschüchterungen, Landraub und islamistischen Drohungen – nicht wegen der Politik Israels.

Tatsächlich wurde nur wenige Tage nach Veröffentlichung dieser jüngsten Erklärung der Kirche ein Weihnachtsbaum vor der Kirche des Heiligen Erlösers in Dschenin von lokalen Muslimen in Brand gesetzt. Dschenin ist eine bekannte Hochburg der Hamas, und die Kirche wird regelmäßig schikaniert. Dennoch wurde dieser Angriff in der „Weihnachtsbotschaft” nicht einmal erwähnt.

 

Eine Botschaft ohne Anstand – und Wahrheit

Die Botschaft ist nicht nur ironisch, sondern auch gefährlich unehrlich. Weihnachten existiert aufgrund eines jüdischen Messias, der in einer jüdischen Stadt als Sohn einer jüdischen Mutter geboren wurde. „Den Juden“ die Schuld für die Zerstörung von Weihnachten zu geben, bedeutet zu vergessen, dass Weihnachten in Wirklichkeit ein Geschenk der Juden an die Welt ist.

Darüber hinaus fehlt dieser Aussage in beunruhigender Weise jede christliche Tugend der Vergebung oder Selbstreflexion. Sie enthält keinen Aufruf zur Versöhnung. Keine Anerkennung des Leidens der israelischen Zivilbevölkerung, keine Verurteilung des Massakers der Hamas vom 7. Oktober, das den aktuellen Krieg ausgelöst hat, und schon gar keine Erwähnung der tief verwurzelten islamistischen Verfolgung von Christen unter palästinensischer Herrschaft.

Diese selektive Empörung und moralische Blindheit lässt sich durch die politischen Realitäten erklären, mit denen arabische Christen unter der Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde konfrontiert sind. Um in der Gunst zu bleiben – oder einfach nur in Sicherheit zu bleiben – muss man die offizielle Erzählung nachplappern, die Israel für alles verantwortlich macht.

Aber die Wahrheit, nicht die Propaganda, sollte christliche Führer leiten – besonders in der Zeit, in der sie den Friedensfürsten feiern.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Eine nicht gerade christliche Botschaft von palästinensischen Kirchenführern”

  1. Francis Mo sagt:

    das war in der Naziseit nicht anderst, die Juden wurden erbarmungslos umgebracht.
    Die Christen meinen wenn sie sich anpassen werden sie verschont werden.
    Dafür werden sie einfach enteignet tiranisiert und umgebracht.
    Das Böse wirkt nicht nur in Bethlehem sondern in der ganze Welt.

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