Drei israelische Soldaten sind am Schabbat an der Grenze zu Ägypten von einem ägyptischen Polizisten an zwei verschiedenen Orten getötet worden. Der Angreifer wurde später in einem Feuergefecht getötet. Die israelischen und ägyptischen Behörden führen gemeinsame Ermittlungen durch, um die genauen Umstände zu ermitteln und weitere Vorfälle dieser Art zu verhindern.
Bei dem ersten Vorfall wurden zwei israelische Soldaten, Sgt. Lia Ben Nun und Staff Sgt. Uri Iluz, getötet. Sie waren auf einem Wachposten in der Nähe des Berges Harif in der Negev-Wüste stationiert und wurden getrennt voneinander außerhalb des Postens angegriffen. Nachdem an der Grenze Schüsse gehört wurden und die Soldaten nicht auf Funkrufe reagiert hatten, wurden Truppen zu ihrem Standort geschickt, die die beiden Soldaten tot auffanden. Nach einer Suchaktion wurde der Angreifer, ein ägyptischer Polizist, entdeckt und in einem Feuergefecht getötet. Während des Schusswechsels wurde ein weiterer israelischer Soldat getötet, Staff Sgt. Ohad Dahan. Ein weiterer Soldat erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung ins Soroka Medical Center gebracht.
Die Soldaten dienten im Bardelas-Bataillon („Geparden-Bataillon“), einer Einheit für Männer und Frauen.

Nach dem Vorfall führte Verteidigungsminister Yoav Gallant mit dem Generalstabschef der IDF, General Herzi Halevi, und anderen Sicherheitsbeamten eine Lagebeurteilung durch. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde laufend über die Einzelheiten des Vorfalls unterrichtet. Die IDF-Kräfte setzen ihre Suche in dem Gebiet fort, um die Anwesenheit weiterer potenzieller Angreifer auszuschließen.
Ernsthafte Bedenken
Im Zusammenhang mit dem Vorfall vom Samstag wurde eine Reihe ernsthafter Bedenken geäußert, darunter auch die Frage, warum es so lange dauerte, bis die Befehlshaber vor Ort herausfanden, was mit den beiden Soldaten geschehen war, die sich als erste auf den Weg gemacht hatten, um die Unruhen an der Grenze zu untersuchen.
Es dauerte Stunden, bis sie tot aufgefunden wurden.
Hätte es sich um eine Entführung israelischer Soldaten gehandelt, hätten sie sich bereits tief im feindlichen Gebiet befinden können, bevor die israelische Armee überhaupt die Möglichkeit gehabt hätte, zu reagieren.
Israel Heute berichtet auf seinem Telegram Kanal über weitere Entwicklungen.





Ich bin bestürzt. Mein herzliches und tief empfundenes Beileid den Familien und Angehörigen der Opfer.
Israel muss den Negev besser absichern mit Soldaten und Technik.
Das Haus des Terroristen muss ausfindig gemacht und gesprengt werden.