Was mich und wahrscheinlich die meisten im Land gestern sehr überrascht hat, waren die massenhaft bewaffneten und geputzten Hamas-Terroristen. Plötzlich war der Gazastreifen wieder voll von uniformierten Terroristen, die man während des Gazakrieges nicht oder nur selten gesehen hatte. Gelegentlich sah man Terroristen in Zivilkleidung oder im Pyjama, mit RPGs und Lederstiefeln. In den Krankenhäusern verkleideten sich die „tapferen“ Terroristen als Pfleger oder Ärzte, ansonsten versteckten sie sich in den unterirdischen Tunneln. Dann kam gestern der Geiselaustausch und plötzlich waren die voll bewaffneten Terroristen mit den grünen Stirnbändern und den Keramikwesten zu sehen. Überall, wo Kameras waren, standen sie brüllend und drängten die palästinensische Menge zur Seite, als hätten sie alles unter Kontrolle. Aber nicht nur das, auch die sogenannte Zivilbevölkerung jubelte den Terroristen zu, als wäre ihr nichts auf den Kopf gefallen. Der Gazastreifen liegt in Trümmern, und die Palästinenser dort rufen „Allah hu Akhbar“ und preisen alle getöteten Hamas-Führer wie Yahya Sinwar und Mohammed Deif vor laufenden Kameras als „Heilige“. Die Hamas ist für die Katastrophe im Gazastreifen verantwortlich und die Zivilbevölkerung jubelt der Hamas zu. Es sieht so aus, als ob die Palästinenser sich nie versöhnen werden.
Wenn ich alle gestrigen Fotos und Filme vom Verhalten der Palästinenser im Gazastreifen zusammenfasse, muss ich zugeben, dass die Palästinenser im Gazastreifen Masochisten sind. Menschen, die volle „sexuelle Befriedigung“ erreichen, indem sie Erniedrigung, Schmerz und Qualen erleiden, weil sie ihre Hamas-Terroristen als Helden verherrlichen, aber in Wirklichkeit sind es Mäuse, die sich vor den israelischen Soldaten verstecken. Während des Krieges hat die Hamas die internationalen Hilfsgüter gestohlen und für viel Geld an die arme Bevölkerung verkauft. Und trotzdem tanzen die Menschen um die Hamas. Diebe und andere Bösewichte werden von Hamas-Terroristen zur Strafe in die Füße geschossen – und die Palästinenser tanzen weiter. Alles liegt in Trümmern, und die Palästinenser werden auf israelischen Aufruf hin von einem Ort zum anderen in Sicherheit gebracht. Selbst in den Sicherheitszonen verschanzten sich ihre Helden unter den Zivilisten, was zu vielen Toten und Verletzten unter den unschuldigen Palästinensern führte. Ihr Leben ist elend und was tun die Palästinenser? Sie applaudieren der Hamas für ihren „Sieg“. Sind das nicht Masochisten? Die palästinensischen Terroristen sind Feiglinge und die Palästinenser sind Masochisten.
מחבלי חמאס באזור א-סאריא בעזה pic.twitter.com/RBzt6NX7st
— ספיר ליפקין | Sapir Lipkin | سابير ليبكين (@sapirlipkin) January 19, 2025
Dieses Spektakel der Prahlerei der palästinensischen Terroristen vor den Kameras und der Jubel um sie herum werden wir jetzt alle sieben Tage in den nächsten sechs Wochen sehen.
Die Hamas will Zeit gewinnen, um sich militärisch zu erholen, um sich mit selbstgebauten Waffen, vor allem Raketen, aus den in die Tunnel eingeschleusten Werkstätten neu zu bewaffnen und um mehr junge Leute zu rekrutieren für den Fall, dass die Kämpfe wieder aufgenommen werden. Aus Sicht der Hamas schmälert jeder Tag, an dem im Gazastreifen nicht gekämpft wird, die militärischen Erfolge Israels. Hinzu kommt, dass die im Waffenstillstandsabkommen vereinbarte Erhöhung der humanitären Hilfe für den Gazastreifen die Hamas stärkt. 600 Lastwagen mit humanitärer Hilfe, die während der 42-tägigen Waffenruhe täglich in den Gazastreifen gelangen, ermöglichen es der Hamas, zusätzliche Nahrungsmittel, Wasser und Treibstoff für den Fall eines Wiederaufflammens der Kämpfe zu horten und durch den Verkauf der Hilfspakete auf den Märkten in Gaza zusätzliches Geld zu verdienen.

Quellen im Gazastreifen, die der Hamas nahestehen, sagen, dass die Strategie der Hamas nun darin besteht, Zeit zu gewinnen und zu versuchen, den vorübergehenden Waffenstillstand in einen dauerhaften zu verwandeln.
Hochrangige Sicherheitsbeamte gehen davon aus, dass die Hamas darauf setzt, dass US-Präsident Donald Trump Israel nicht erlauben wird, die Kämpfe wieder aufzunehmen, da er an Ruhe interessiert ist, um seine regionalen Pläne umzusetzen. Daher wird die Hamas in der zweiten Phase des Abkommens, die am 16. Tag der ersten Phase beginnen soll, zu Zugeständnissen bereit sein, um möglichst viel Zeit zu gewinnen. Damit hofft sie, den internen Druck der Familien der Entführten auf die israelische Regierung zu erhöhen und Israel zu zwingen, einen dauerhaften Waffenstillstand zu unterzeichnen, der die Herrschaft der Hamas im Gazastreifen verewigt und das Bild eines Sieges verankert, demzufolge Israel seine Kriegsziele nicht erreicht und sich nicht unterworfen hat.
Ein solcher Sieg würde die Position der Hamas auf der palästinensischen Straße weiter stärken und sie als regionale Macht positionieren, die in keinem politischen Plan, den die Trump-Administration in der Region vorantreiben möchte, ignoriert werden kann. Israelischen Quellen zufolge wird die Hamas versuchen, Israel keinen Vorwand für ein Wiederaufflammen der Kämpfe im Gazastreifen zu liefern. Dennoch schließen sie die Möglichkeit nicht aus, dass die Hamas versuchen könnte, israelische Geiseln zu verstecken, unter dem Vorwand, nicht zu wissen, was mit ihnen geschehen ist, um im Falle eines dauerhaften Waffenstillstands im Gazastreifen Verhandlungsspielraum zu haben. Auf diese Weise will sie Israel weiter erpressen.

Nach dem Waffenstillstandsabkommen ist die Handlungsfreiheit Israels stark eingeschränkt und es muss ohne Wiederaufnahme der Kampfhandlungen mit der Hamas über die Umsetzung der zweiten Stufe des Abkommens verhandeln. Aus Sicherheitskreisen heißt es, es sei wahrscheinlich, dass die Hamas die Verhandlungen verlängern und sich so flexibel wie möglich zeigen werde, um Israel in einer Weise zu binden, die eine Wiederaufnahme der Kämpfe nicht möglich macht. Aber von all dem hängt auch die Zukunft der anderen Geiseln ab, unserer Soldaten und Männer. Israel muss einen kreativen Trick finden, um zuerst alle israelischen Schwestern und Brüder aus der Gefangenschaft im Gazastreifen zu befreien und dann die Hamas zu vernichten. Aber wie? Dafür muss sich die Regierung in Zion einsetzen.
Ein Angriff auf die militärische Infrastruktur der Hamas reicht nicht aus, man muss die zivilen und regierungsfähigen Kapazitäten der Hamas angreifen, um eine vorübergehende israelische Militärregierung zu errichten oder in der Zwischenzeit eine andere Regierungsalternative in Zusammenarbeit mit der Trump-Administration vorzubereiten. Die Herrschaft der Hamas kann nicht ohne eine vollständige militärische Besetzung des gesamten Streifens gestürzt werden. Das Hauptproblem wird darin bestehen, die Trump-Administration davon zu überzeugen, Israel dafür grünes Licht zu geben. Im Moment scheinen die Chancen dafür sehr gering zu sein.
Keine israelische Regierung kann mit einer weiteren Herrschaft der Hamas im Gazastreifen leben. Die israelische Armee ist in der Lage, die Hamas zu zerschlagen, aber das hängt zunächst von einer politischen Entscheidung ab. Ohne diese wird sich die Hamas wieder bewaffnen und erneut eine militärische Bedrohung für Israel darstellen. Schon jetzt droht sie mit neuen Massakern, das zeigen die letzten Clips aus dem Gazastreifen.





Der Krieg zwischen Israel und der Hamas – zusammen mit der Hisbollah, Houthis und dem Iran – ist ein Krieg zwischen Licht und Finsternis. Hier liegt der Schlüssel für den Frieden. Israel kann als Einziger als Licht ohne Risiko über Gaza herrschen. Jede andere Nation wird ungeachtet ihrer Macht scheitern.
Ob es der israelischen Regierung paßt oder nicht, sie muß die Gedanken zur Annexion Gazas zulassen.
Gleiches gilt auch für Judäa und Samaria.
Feiglinge? Nein, Kuhhändler sind das. Drei gegen Neunzig, in der Gesamtheit dann 1904, wie man erfährt.
Masochisten? Nein, Hornochsen. Und ich erlaube mir, den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber zu zitieren, dessen Freund ich wahrlich nicht bin: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.
Israel wandert von einem Deja-vue ins nächste. Wem will die Regierung gefallen? Und warum? Israel ist ein souveränes Land, warum lassen sie sich immer und immer wieder über den Tisch ziehen und von andern diktieren, was sie zu tun haben? Unerfindlich ist, warum immer noch die Abschreckungstheorie wirken soll. Tut sie nicht mehr. Die Araber sind nicht nur skrupellos, sondern auch durchtrieben, auch sie haben dazugelernt, wie die Überwachungskameras aus den Tunneln beweisen.