So heilig er dem jüdischen Volk auch sein mag, Israel hat kein Problem damit, mit dem Tempelberg zu verhandeln, wenn es sich einen politischen Vorteil verspricht. Nachdem Israel das heilige Plateau 1967 von der feindseligen muslimischen Herrschaft befreit hatte, übergab es dieses umgehend an eine feindselige muslimische Körperschaft, den jordanischen Waqf, zurück.
Jetzt sagen die Saudis, das Wichtigste an einem Friedensabkommen mit Israel sei für sie ein größerer Einfluss auf den Tempelberg und Garantien für die „Rechte“ der Muslime an diesem Ort.
Die israelischen Medien berichteten diese Woche über eine kürzlich vom Washington Institute durchgeführte Umfrage, in der es darum ging, was sich die Saudis im Durchschnitt am meisten von einer Normalisierung der Beziehungen zu Israel erhoffen.
Viele könnten annehmen, und die Palästinenser haben sicherlich gehofft, ein palästinensischer Staat werde ganz oben auf der Liste der Saudis stehen. Aber das war nicht der Fall.
Der Umfrage zufolge wünschen sich die Saudis von einem Friedensabkommen mit Israel am meisten (46 % der Befragten), dass „die Rechte der Muslime an der Al-Aqsa-Moschee“ (d. h. am Tempelberg) garantiert werden.
Fortschritte auf dem Weg zu einem palästinensischen Staat hatten nur für 36 % der vom Washington Institute befragten Saudis oberste Priorität.
Siehe dazu: Karikaturenkrieg: Saudi-Arabien gegen die Palästinenser

Die Liste der Prioritäten wird abgerundet durch amerikanische Militärhilfe (18 %) und die Zusammenarbeit mit den USA beim Ausbau der saudischen Atomenergie (16 %).
Einerseits machen die saudischen Gefühle das Zustandekommen eines Normalisierungsabkommens leicht, bemerkte der israelische Experte Asher Fredman, ein leitender Forscher am Misgav-Institut für nationale Sicherheit und zionistische Strategie.
Freeman erklärte gegenüber Israel Hayom, die Ergebnisse zeigten, dass Israel zur Befriedigung der öffentlichen Meinung in Saudi-Arabien nur das tun muss, was es bereits tut, nämlich die freie Religionsausübung für Muslime auf dem Tempelberg aufrechtzuerhalten.
Riad bemüht sich schon seit einiger Zeit um einen größeren Einfluss auf den Tempelberg, obwohl viele Saudis sagen, die Stätte sei für den Islam nicht so wichtig.
Saudi-Arabien kontrolliert bereits die erste und zweite heilige Stätte des Islam, warum also nicht auch die dritte? Auch das ist etwas, was Israel wahrscheinlich vorziehen würde. Es ist weitaus besser, mit einem freundlichen saudischen Regime zusammenzuarbeiten als mit dem giftigen, von den Palästinensern beeinflussten jordanischen Waqf.
Aber das wirft wieder die Frage auf: Ist Israel wirklich souverän in seinem eigenen Land und insbesondere in der Heiligen Stadt Jerusalem, wenn es den Tempelberg nicht kontrolliert, wenn Juden immer noch nicht an der heiligsten Stätte des Judentums beten können?

Was ist Jerusalem ohne den Tempelberg, den Ort, an dem Gott seinen Namen eingraviert hat?
Und was ist Israel ohne Jerusalem?
Siehe dazu: Haben Juden die Souveränität in Jerusalem?
Letztes Jahr, als der Ramadan mit dem Pessachfest zusammenfiel und der Tempelberg Schauplatz erhöhter Spannungen war, ergab eine Umfrage des Israel Democracy Institute, dass die meisten israelischen Juden es leid waren, mit ihrer heiligsten Stätte zu verhandeln, und jetzt die wahre Souveränität forderten. Die Hälfte aller Befragten sagte, dass es den Juden zumindest erlaubt sein sollte, auf dem Tempelberg zu beten.
Tauscht man einen muslimischen Hausherrn gegen einen anderen aus – selbst wenn dieser in jeder Hinsicht besser ist – bringt dies Israels Wiederaufbau voran?





Der Tempelberg gehört nur Israel und keinen Moslems!
Es fällt mir schwer, meine Gedanken zu schreiben, denn mein Gewissen meldet sich. Ich muss und kann ja nicht dort leben, wo meine Angehörigen ständiger Gefahr ausgesetzt sind – immer wieder, auch tödlich in vielen Fällen.
Und doch, ich lese: Gott hat Seinen Namen eingraviert an dieser Stelle.
Dann gehört sie doch IHM, ob man es gut findet oder nicht.
Aus Seinem Mund wissen wir auch, dass ER ein zorniger, eifriger Gott ist, wenn es um Seine Ehre geht. Ich denke, man muss IHN befragen, solange, bis man Antwort spürt. Er hat sich doch immer Seinem Volk zu erkennen gegeben, durch einen Propheten – durch einen Beter- eine Stimme oder sogar einen Esel (und da sollte man nicht lachen). Manchmal laut donnernd, oder ganz still.
In Israel ist genug geschrieen worden – jetzt mal mit Stille versuchen. ER ist noch derselbe wie Vorzeiten. Ich wünsche Israel endlich Schalom!