Saudis: “Tempelberg und Al Aqsa für den Islam nicht wichtig”

Weitere Abkehr vom palästinensischen Narrativ – Saudis erkennen die jüdische Verbindung zum Tempelberg an

Saudis: “Tempelberg und Al Aqsa für den Islam nicht wichtig”
Yossi Zamir/FLASH90

Palästinensische Politiker, Kleriker und terroristische Kriegsherren beschwören unermüdlich den Tempelberg und die Al-Aqsa-Moschee, um pan-muslimische Emotionen gegen Israel zu schüren. Die Juden drohen, diese islamische heilige Stätte zu “judaisieren”, behaupten die Palästinenser, und lehnen dabei die biblische Geschichte des Berges Moriah rundweg ab.

Hört man derweil einmal genauer hin, was in den sozialen Medien unter Saudis und anderen Arabern aus dem Nahen Osten thematisiert wird, dann ergibt sich ein völlig anderes Bild. Sie behaupten, ihnen sei der Tempelberg und sogar die Al Aqsa Moschee selbst nicht so heilig.

Letzte Woche führten die Saudis auf Twitter eine Kampagne durch, in der sie für die wahren heiligen Stätten des Islam – Mekka und Medina – warben. Dabei spielten sie die Bedeutung Jerusalems in ihrer Religion eindeutig herunter.

Einer der viralen Tweets wurde vom saudischen Karikaturisten Fahd al-Jabiri gepostet, der schrieb, dass “die Richtung der Gebete der Juden für uns nicht wichtig ist, was für uns wichtig ist, ist nur unser Heimatland”. Indem er sich auf die “Gebetsrichtung der Juden” bezog, erkannte al-Jabiri implizit die jüdische Verbindung zum Tempelberg an und widersprach damit dem palästinensischen Narrativ zu diesem Thema.

Ein englischsprachiger Tweet einer Frau aus Marokko namens Ibtassam erregte die Gemüter, als er nicht nur betonte, dass der Tempelberg für Muslime wie ihn selbst keine besondere Bedeutung habe, sondern dann auch noch seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass der dritte jüdische Tempel bald dort gebaut werde.

Es gab eine Flut von Tweets, die Unterstützung und sogar Liebe für Israel ausdrückten. Die meisten waren auf Arabisch, aber die wenigen auf Englisch waren nicht weniger herzerwärmend. Einer reagierte auf einen früheren Tweet, in dem Jerusalem als “besetzte” palästinensische Hauptstadt bezeichnet wurde. Der Saudi korrigierte das Original, indem er anmerkte, dass Jerusalem eigentlich die “ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes” ist.

Ein anderer drückte seinen tiefen Wunsch aus, dass es bald Frieden zwischen Israel und Saudi-Arabien geben möge, damit er Tel Aviv besuchen und “unsere Cousins”, die Juden, treffen könne.

Tom Nissani, Leiter der Temple Heritage Foundation, sagte gegenüber Arutz 7, es handle sich hier um eine goldene Gelegenheit.

“Am Ende wird es immer klarer, dass das Haupthindernis – der Tempelberg – in unseren Händen liegt”, sagte er. “Dies ist eine historische Gelegenheit, den feindlichen Waqf vom Tempelberg zu vertreiben und ihn in volle israelische Verwaltung zu überführen, die vollen Zugang und Religionsfreiheit auf dem Berg in Zusammenarbeit mit den Emiraten, Saudis und Marokkanern, Juden und Nicht-Juden, die gemeinsame Ziele erreichen werden, ermöglichen wird.”

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