Hisbollah greift erneut mit Sprengdrohne an – nach Angriffen auf israelische Soldaten verschärft sich die Lage weiter.
Libanon
Nach Drohnenangriffen aus dem Libanon wächst in Jerusalem die Sorge, dass die Waffenruhe nur noch auf dem Papier besteht, während die Armee ihre Einsätze ausweitet.
Der Waffenstillstand mit der Hisbollah gilt seit dem 17. April – doch das hinderte die Terrororganisation nicht daran, am Sonntag einen israelischen Soldaten zu töten und sechs weitere zu verletzen.
Statt über die eigentlichen Ursachen von zivilen Opfern und Vertreibungen zu berichten, greifen Nachrichtenmedien bereitwillig Vorschläge auf, die darauf abzielen, defensive Waffenlieferungen an Israel einzuschränken.
Wenn die Hisbollah die Agenda bestimmt, sind Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in Washington sinnlos.
Nach der Veröffentlichung meines Artikels „Wenn die Tat eines Einzelnen ein Volk befleckt“ erreichten mich etliche Reaktionen.
Die jüngste Anschuldigung gegen Israel bricht bei näherer Betrachtung in sich zusammen: Ziel war ein mit der Hisbollah verbundener Konvoi, der von einem bekannten Hisbollah-Standort aufbrach – nicht ein angegriffener Pressekonvoi.
Bodentruppen und die israelische Luftwaffe entdecken bewaffnete Terroristen, die sich militärischen Stellungen nähern und eröffnen das Feuer, während sie eine vierstufige Pufferzone einrichten.
Wieder einmal zeigt sich, wie die Tat eines Einzelnen den Ruf eines ganzen Volkes beschädigen kann.
Die 10-tägige diplomatische Pause verschwendet den operativen Schwung, der über 46 Tage intensiver Kämpfe erreicht wurde.



