Selten hat ein Konflikt im Ausland, der praktisch keinerlei Auswirkungen auf die Lebensgrundlagen der Menschen hat, einen derart großen Einfluss auf die Innenpolitik ausgeübt.
Gazastreifen
Während Trumps Nachkriegsplan nach Ländern sucht, die bereit sind, zur Stabilisierung des Gazastreifens beizutragen, sticht Uganda als einer der wenigen afrikanischen Verbündeten hervor, der sich offen auf die Seite Israels gestellt hat.
Kein noch so überzeugendes Argument kann ein Wort aufhalten, das zum Hass ermächtigt.
„Israel lässt Kinder nicht verhungern“, erklärte der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York. „Israel kämpft gegen den Hamas-Terrorismus, während die Hamas Zivilisten im Gazastreifen als menschliche Schutzschilde missbraucht.“
Ehemalige israelische Sicherheitsbeamte sagen gegenüber JNS, das Angebot der Hamas, ihre Waffen einer neuen palästinensischen Kommission zu unterstellen, solle der Terrororganisation helfen, zu überleben und sich neu aufzubauen.
Der Friedensrat erklärt, die Umsetzung sei nun in die „schwierige Phase“ eingetreten, doch Israel beharrt darauf, dass es keinen wirklichen Wiederaufbau, keinen Rückzug und keine Nachkriegsordnung geben werde, solange die Hamas nicht vollständig entwaffnet sei.
Die israelische Armee zerstörte zudem fünf Waffenlager der palästinensischen Terrororganisation im Gazastreifen.
Der neue Fahrplan ist kein Ersatz für Trumps umfassenderen Friedensplan für Gaza, sondern ein Versuch, diesen in einen schrittweisen Prozess des israelischen Rückzugs, einer palästinensischen Verwaltung und der Entwaffnung der Hamas umzusetzen.
Das Abkommen, das die Terrororganisation noch bestätigen muss, „ist ein entscheidender Schritt hin dazu, dass der Gazastreifen endlich von einer neuen palästinensischen Regierung regiert wird“, erklärte der US-Präsident und Vorsitzende des Friedensrats.
Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner über den Kabinettsbeschluss zum Einsatz des Internationalen Friedensrats und einer multinationalen Truppe im Gazastreifen.



