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MitgliederWir sind noch nicht durch

Die letzten lebenden Geiseln sind frei, das Leben kehrt zurück – doch für uns ist der Krieg noch nicht vorbei.

Beerdigung des israelischen Soldaten Itay Yavetz auf dem Militärfriedhof in Modiin. Er kam während einer Bodenoperation im Gazastreifen ums Leben. Foto: Jonathan Shaul/Flash90

Am 16. Oktober 2025 kamen die letzten 20 lebenden israelischen Geiseln nach Hause. Zwei Jahre nach dem schwarzen Samstag. Zum ersten Mal befindet sich seither keine lebende Geisel mehr im Gazastreifen. Das ist eine große Erleichterung – und trotzdem kein Ende.

Noch immer befinden sich etliche tote Geiseln in den Händen der Hamas im Gazastreifen (zu Redaktionsschluss zwei Personen). Ihre Familien warten weiter, ohne Grab, ohne Abschluss. Die Hamas behauptet, sie wisse nicht, wo sie seien. Eine zynische Lüge. Natürlich weiß man es. Man hält die Leichen zurück, weil man damit Macht ausübt.

Nach Beginn der Waffenpause wurden bis jetzt drei israelische Soldaten getötet – von Hamas-Terroristen, mit RPG und Scharfschützen. Zwei von ihnen kamen aus meiner Stadt, Modi’in. Ein Freund meiner Tochter kannte einen der Gefallenen. Ich erinnere mich an den Beerdigungszug, der durch unsere Straße zog. Menschen standen am Straßenrand, viele mit israelischen Fahnen in der Hand. Niemand sprach. Nur Stille, als der Konvoi auf dem Weg nach Jerusalem zur Bestattung auf dem Herzl-Berg vorbeifuhr. Es war einer dieser Momente, in denen man spürt, dass...

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Patrick Callahan

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