Nach den schrecklichen Hamas-Angriffen auf den Kibbuz Nir Oz am 7. Oktober ist eine bemerkenswerte Überlebensgeschichte bekannt geworden. Esther Cuño, eine 90-jährige argentinisch-israelische Bürgerin, verdankt es der argentinischen Fußballlegende Lionel Messi, dass ihr Leben verschont blieb, als bewaffnete palästinensische Terroristen ihr Haus stürmten.
„Sie verlangten, den Aufenthaltsort von Familienmitgliedern zu erfahren, aber sie blieb ruhig und lenkte das Gespräch auf Fußball“, erklärt der neue Dokumentarfilm „Voces del 7 de Octubre – Latino Stories of Survival„.
Cuño erzählte ihren Angreifern, sie stamme aus demselben Land wie Messi. „Einer von ihnen sagte, er möge Messi und zwang sie dann, für ein Foto zu posieren. Danach wurde sie in Ruhe gelassen“, heißt es in dem Film.
„I’m from where Messi is from“: A 90-year-old Argentine-Israeli grandma says talking about soccer star Lionel Messi saved her from two gunmen who invaded her home in Israel on Oct. 7th.
Esther Cuño’s two grandsons David and Ariel are believed to still being held captive in Gaza. pic.twitter.com/8DdrEO4LKq— CBS News (@CBSNews) March 22, 2024
Der Dokumentarfilm, der von der Nachrichtenorganisation Fuente Latina und dem Regisseur Tony Hernandez produziert wird, schildert die Erfahrungen der Latino-Einwanderer während des brutalen Hamas-Angriffs, bei dem ein Viertel der Einwohner von Nir Oz getötet, verwundet oder entführt wurde.
„Dieser Dokumentarfilm ist einzigartig, da er die spanischsprachige Gemeinschaft in Israel in den Mittelpunkt stellt und ihre Geschichten des Schreckens und des Heldentums vermittelt“, sagte Leah Soibel, Geschäftsführerin von Fuente Latina.
„Es war ein großes Privileg, die Geschichten aus der Sicht der spanischsprachigen Einwanderer zu dokumentieren. Unser Film zielt darauf ab, die Lektionen der Geschichte zu bewahren und gleichzeitig unsere gemeinsame Menschlichkeit im Kampf gegen den Terrorismus zu fördern“, so Hernandez.
Der Film folgt Menschen wie Cuño, die das Massaker durch packende Erzählungen überlebt haben.
Ursprünglich veröffentlicht von Israel Hayom.




