Die jüngste Konfrontation zwischen Israel und dem Syrien-Gesandten von US-Präsident Donald Trump, Tom Barrack, ist kein Einzelfall. Der israelische Angriff auf den Stützpunkt Abu al-Duhur im Nordwesten Syriens am vergangenen Dienstag hat erneut die Differenzen zwischen Jerusalem und dem amerikanischen Gesandten offengelegt – hinsichtlich der Zukunft Syriens, der Rolle der Türkei in der Region und der israelischen Handlungsfreiheit.
Barrack reagierte vergleichsweise scharf auf den Angriff. Er sagte, dieser habe ein „reales Risiko“ einer raschen Eskalation zu einer direkten Konfrontation zwischen Israel, der Türkei und Syrien mit sich gebracht. Zugleich warnte er, dass die fehlende Kommunikation zwischen den Seiten zu einer falschen türkischen Reaktion hätte führen können. Seinen Angaben zufolge arbeiten die USA nun an der Einrichtung eines Mechanismus zur Vermeidung von Reibungen zwischen Israel, Syrien und der Türkei.
In Jerusalem betrachtet man den Vorfall jedoch aus einer anderen Perspektive. Im Büro des Ministerpräsidenten heißt es, Syrien habe israelische Warnungen hinsichtlich einer möglichen Stationierung türkischer Truppen auf dem Stützpunkt...
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