all

all

Tacheles mit Aviel – Was hat Klima mit Hamas zu tun? 

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Kann mir jemand erklären, was das Mädchen oder die Dame Greta Thunberg aus dem fernen Norden von Israel will?

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (R) umarmt die Aktivistin Sahar Shirzad (L), auf der Bühne im Rahmen eines Marsches für Klima und Gerechtigkeit in Amsterdam, Niederlande, 12. November 2023. Foto: EPA-EFE/ROBIN UTRECHT

Jeder kennt Greta Thunberg als Klimaschützerin, die unter anderem die „Schulstreiks für das Klima“ initiierte, aus denen schließlich die weltweite Bewegung „Fridays for Future“ wurde. Mit den Schulstreiks wollte Greta Schweden zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens bewegen. Beim letzten Klimastreik in Amsterdam am 12. November rief Greta von der Bühne „Keine Klimagerechtigkeit auf besetztem Land“ und beschuldigte Israel während des Klimastreiks für alles Übel im israelisch-palästinensischen Konflikt.


Letzten Donnerstag nahm die schwedische Klimaaktivistin, oder besser gesagt die „kämpferische Frau aus dem Norden“, an einer pro-palästinensischen Demonstration in Stockholm teil. Während der Demonstration wurde Greta gefilmt, wie sie mit allen Teilnehmern „Zerstört den Zionismus“ rief. Was hat das Klima mit der Hamas und Palästina zu tun? Nichts! Aber sobald Israel im Spiel ist, explodiert das Klima und die Klimaaktivistin ist wieder voll dabei. Im Nachhinein konnte man sehen, dass der Protest von drei muslimischen Einwanderern angeführt wurde, die PLO-Fahnen schwenkten. Auch Greta sieht man in den letzten Wochen öfter mit dem palästinensischen Kopftuch Kufiya um den Hals, ein Zeichen der Solidarität mit den Palästinensern.

Natürlich kann ich nicht von jedem verlangen, sich auf die Seite Israels zu stellen, aber Menschen in einer öffentlichen Position wie Greta Thunberg sollten besser schweigen, als etwas zu sagen, von dem sie keine Ahnung haben. So wie ich wenig über die globale Klimagefahr und Umweltpolitik weiß, bin ich mir sicher, dass Greta genauso wenig über den israelisch-palästinensischen Konflikt weiß. Aber sie redet, denn die junge Generation glaubt, alles besser zu wissen, und außerdem lebt sie in einem liberalen Umfeld, das grundsätzlich progressiv und antiisraelisch eingestellt ist. Auch das ist ihr gutes Recht, jeder hat die Freiheit, sich seine eigene Meinung zu bilden.

Klimademo mit Palästinenserschal. Foto: Shutterstock

Kurz nach dem Überfall der barbarischen Hamas-Terroristen am 7. Oktober twitterte Greta, dass sie voll und ganz auf der Seite der Palästinenser in Gaza stehe. Eine Verurteilung des Massakers in Israel war von ihr nicht zu hören. Als Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung und als bisher jüngste Person, die vom US-Magazin Time zur „Person des Jahres“ gewählt wurde, verlor sie kein Wort über die israelischen Opfer. Babys, Kinder, Mütter und Frauen wurden am schwarzen Sabbat in Israel abgeschlachtet und die nordische Klima-Lady – fast hätte ich Klimaanlage geschrieben – hat kein Wort darüber verloren. Laut Forbes zählt sie zu den 100 einflussreichsten Frauen der Welt. Zwei Wochen nach dem Angriff auf Israel twitterte Greta zum 270. Protesttag der Klimakids, dass diese Woche im Zeichen der Solidarität mit Gaza stehe. „Heute streiken wir in Solidarität mit Palästina und Gaza. Die Welt muss ihre Stimme erheben und einen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten fordern“. Für Greta Thunberg zählt nur die Solidarität mit Gaza.

Da fällt mir ein, wie US-Präsident Donald Trump vor rund vier Jahren die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg mobbte und twitterte, die „16-jährige Schwedin, die Demonstranten auf der ganzen Welt inspiriert hat, habe Probleme mit ihrer Aggressionsbewältigung“. Als Antwort auf einen Tweet, in dem er Thunberg zur Wahl zur Person des Jahres gratulierte, fügte Trump hinzu: „So lächerlich. Greta muss an ihrer Aggressionsbewältigung arbeiten und dann mit einer Freundin in einen guten altmodischen Film gehen! Chill Greta, chill!

Foto: Shutterstock

Greta Thunberg ist für viele Menschen in der freien Welt ein Vorbild, oft junge Menschen, die den israelisch-palästinensischen Konflikt im Nahen Osten überhaupt nicht kennen, aber instinktiv Israel als den negativen Teil des Konflikts verurteilen. Aus ihrer Sicht kämpfen die Palästinenser für ihre Freiheit und deshalb müssen die Palästinenser unterstützt werden und nicht der demokratische Staat Israel. Dafür sind sie bereit, den palästinensischen Terror zu ignorieren und nur den palästinensischen Befreiungskampf zu sehen. Dabei befinden sich genau die Werte, für die sich Greta und ihre Freunde einsetzen, wie Demokratie, das Recht auf eine freie Meinungsäußerung und Gleichberechtigung für alle, gerade hier in Israel.

Auch die historische und biblische Vergangenheit Israels passt nicht in ihr politisches und soziales Denken. Wie kann man Menschen davon überzeugen, dass Israel ein biblisches Recht hat, in diesem Land zu leben? Für Greta und Co. haben die Juden den Palästinensern das Land gestohlen, und deshalb schreien Greta und ihre Freunde sofort gegen Israel. Sobald das Weltklima und auch die Palästinenser in Not sind, werden Greta und ihre Freunde wütend auf Israel.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft


Digital Monatlich Digital Jährlich Print + Digital (Deutschland) Print + Digital (International)
Preis
6.90
/ Monat

(€82,80 Jährlich)
51,00
/ Jahr
63,00
/ Jahr
73,00
/ Jahr
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Gedrucktes Magazin (6 Ausgaben pro Jahr)
Magazin als E-Paper
Exklusive Zoom-Veranstaltungen
Werbefreies Lesen
Kostenloser Probemonat
Ersparnis gegenüber dem Monatsabo - 38,41% / €31,80 23,91% / €31,80 11,84% / €31,80
Effektiver Jahrespreis €82,80 €51,00 €63,00 €73,00

5 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Was hat Klima mit Hamas zu tun? ”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ja Greta ist der Ruhm zu Kopf gestiegen. So etwas ist bei vielen Personen und Künstlern zu beobachten , die in der Öffentlichkeit stehen.
    Im Grund hat sie keine Ahnung, weder von Realpolitik noch von Geschichte oder der Bibel – halt Mrs. Ahnungslos!

    Jordan is Palestine – Palestines go to Jordan!

  2. Roland Kunz sagt:

    Klima-Aktivismus ist links. Antisemitismus ist – ausserhalb des Islam – vor allem links. In diesen Kreisen sucht man nicht nach Logik, sondern danach wie mit neomarxistischen Methoden Macht über die Menschen ausgeübt werden kann. Da wird zunächst ein Narrativ benötigt, welches mantraartig repetiert und schliesslich von vielen Menschen geglaubt wird. Wenn noch Feindbilder eingeflochten werden können, wird das Grundnarrativ stärker und spricht eine noch grössere Menschenmenge an.
    Dazu kommt noch das rebellische Element, das bei allen spezifischen Aktivitäten gegen Israel und generell gegen die Juden schlussendlich eine Rebellion gegen Gott ist.

  3. marie.luise.notar sagt:

    Ich denke, dass Greta durch den so (leider) medienwirksamen Konflikt im Nahen Osten sich und ihre Bewegung etwas in den Hintergrund gerückt fühlt…also muss sie eben auch auf dieses „Pferd“ setzen…Berühmt werden macht süchtig…Sucht verlangt immer neues oder mehr Sucht-Mittel.

  4. spectaculum sagt:

    Greta Thunberg kann überhaupt kein Vorbild sein, dafür fehlen ihr folgende Eigenschaften: Intelligenz, Wertschätzung, Verstand, Wahrhaftigkeit, Freundlichkeit, Mitgefühl, Ehrlichkeit. Das diese „Göre“ in der Öffentlichkeit auftreten darf ist eine Schande. Soll sie besser mit ihren Konsorten die Weltmeere von Plastikmüll säubern, dann tut sie was fürs Klima!

  5. Andreas Johannson sagt:

    Greta ist eine Marionette sie ist das trojanisches Pferd welches in die Gedanken und Ideen der jungen Generation weltweit eingeschleust wurde um diese nach dem Willen dessen der die Wahrheit als Lüge darstellt zu tun.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden