Während die Raketen vorerst schweigen, kämpfen Sanktionen, Seeblockaden, Drohkulissen und Nervenstärke gegeneinander. Die Straße von Hormus ist dabei mehr als eine Meeresenge, sie ist der Engpass der Weltwirtschaft und Symbol einer globalen Zerreißprobe. Hinter diplomatischen Spielen stehen oft existenzielle Fragen. Für Israel bleibt das iranische Atomprogramm keine abstrakte Strategie, sondern eine Frage des Überlebens. Für Europa ist es vor allem eine Frage von Ölpreisen, Inflation und Stabilität. Für Washington und Teheran ist es ein Machtpoker. So prallen erneut drei Welten aufeinander: Israels Sicherheitslogik, Europas Wirtschaftslogik und Irans Geduldsspiel. Wer zuerst blinzelt, könnte verlieren. Wer falsch rechnet, könnte die ganze Region entzünden.
Trump erhöht den Druck – Iran spielt auf Zeit. US-Präsident Donald Trump versucht weiterhin, die Verhandlungen mit Iran auszureizen, obwohl die Gespräche festgefahren sind und kein Durchbruch erzielt wurde. Gleichzeitig verlegt er weitere militärische Kräfte in den Nahen Osten, um die Einsatzbereitschaft der amerikanischen Streitkräfte für den Fall erneuter Angriffe auf Iran zu erhöhen, wie hochrangige politische Quellen berichten.
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Vielleicht kommt jetzt die Zeit näher, weil es so noch nie der Fall war, wie der Gott Israels es durch seinen Propheten Jeremia in Kap.49 vorausgesagt hatte, dass er den Bogen (die Macht Elams-Irans) zerbrechen wird. Und vielleicht spielt sein Volk Israel mit den USA da eine wichtige Rolle. Es bleibt spannend. Langweilig war es gestern und vorgestern. Die Wiederkunft des Königs der Juden Yeshua, rückt jeden Tag etwas näher
und dann wird alles völlig anders sein, von dem wir heute nur wage Vorstellungen haben.
Die Pfunde, mit denen Teheran im Moment wuchert, werden ihnen bald aus der Hand fallen, denn sie verlieren die Kontrolle im Land vollends. Sie haben versucht, sich als strategischen Sieger zu präsentieren, was Ausdruck puren Realitätsverlustes ist. Es ist aber verständlich, dass sie bei dieser Realität, der sie nun ins Auge blicken müssen und in der sich ihre eigene Vernichtung abzeichnet, es vermeiden wollen, diese neuen Tatsachen, die in den letzten Wochen und auch davor schon geschaffen wurden, anzuerkennen.
Sie haben keine andere Wahl, als jetzt einen Übergang zu organisieren. Wenn sie das machen, würden sie das Volk mit sich vielleicht doch noch versöhnen. Denn dass es einen Wechsel gibt, steht fest, das bisherige Regime hat es jetzt in der Hand, ob es den Weg frei für einen geordneten Prozess machen will. Auch ihr eigenes Schicksal hängt davon ab und auch die persönlichen Konsequenzen für die ehemaligen Funktionäre des Regimes und ihre Familien. Man würde es ihnen sicherlich hoch anrechnen, wenn sie freiwillig die Macht abgeben, denn gewünscht sind sie im Volk nicht mehr, sie haben jedgliche Legitimation verloren.