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MitgliederTacheles mit Aviel – Ein Deal mit den Mullahs macht keinen Sinn

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Warum wurde ein Angriff zur Vernichtung des Mullah-Regimes in Teheran erst einmal abgesagt oder, feiner formuliert, warum wird den Mullahs eine zweite Chance gegeben? Aus meiner Sicht macht das einfach keinen Sinn.

Ein Mann geht am 14. Januar 2026 in Teheran an einem Wandgemälde mit Irans Revolutionsführer Ali Khamenei und dem Gründer der Islamischen Republik, Ruhollah Khomeini, vorbei. Die Szene entstand während anhaltender Proteste und eines landesweiten Internet-Blackouts. Foto: EPA/Abedin Taherkenareh

Die Washington Post berichtet, dass Donald Trump kurz vor der Genehmigung eines Militärschlags gegen den Iran stand, dann aber überraschend zurückruderte. Als Hauptgrund nennt der Bericht ausgerechnet Benjamin Netanjahu: In einem Telefonat soll der israelische Ministerpräsident Trump gebeten haben, den Angriff abzusagen, da Israel „derzeit nicht ausreichend vorbereitet“ auf die iranische Reaktion sei. Netanjahu habe demnach Bedenken wegen der eigenen Abwehrsysteme und der zu geringen US-Marinepräsenz geäußert. Selbst so etwas laut auszusprechen macht keinen Sinn. Da dieser Bericht in Israel nicht bestätigt wurde, drängt sich ein Verdacht auf: Im Weißen Haus scheinen Beamte gezielt Informationen zu streuen, um Netanjahu die Verantwortung für den abgesagten Schlag zuzuschieben. Er soll als derjenige erscheinen, der den entscheidenden Einsatz im Iran blockiert hat. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht. Doch zum jetzigen Zeitpunkt macht dies schlichtweg keinen Sinn. Ein Deal würde bedeuten, dass die Mullahs fest im Sattel bleiben und die Revolutionsgarden ihren Terror ungehindert weiter verbreiten können. Weder das iranische Atomprogramm noch die Bedrohung durch ballistische Raketen würden durch ein bloßes Abkommen wirklich verschwinden.

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Ein Deal mit den Mullahs macht keinen Sinn”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Dass das iranische Regime fällt, steht fest, es ist nur noch eine Frage der Zeit. Es hat keinen Erfolg nach außen und keinen Erfolg im Innern. Niemand will es noch, weder die eigenen Bürger, noch die Nachbarn in der Region, weil es in alle Richtungen nur Unheil gewirkt hat. Das Establishment im Iran wird sich jetzt auf allen Ebenen spalten und viele aus den Eliten aus Politik, Wirtschaft, Klerus, Wissenschaft und den Polizeien werden zum demonstrierenden Volk überlaufen, weil diesem die Zukunft gehört. Die Iraner bewaffnen sich und viele Sicherheitskräfte laufen zu ihnen über, verweigern ihre Befehle und helfen den Demonstranten. Denn sie alle leiden ja gleichermaßen unter den Missständen, die dieses Regime verursacht hat, sie alle haben Familien.

  2. Andrew Manner sagt:

    👍Ja @Aviel! 100%

    Churchill sagt:
    „…An appeaser is one who feeds a crocodile, hoping it will eat him last….“

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