Vor einiger Zeit veröffentlichten wir einen großen Artikel über Danielle Wolfson, die erste Israelin, die den Everest bestieg.
Danielle hatte sich zum Ziel gesetzt, die 14 höchsten Berggipfel der Welt zu besteigen.
Seither hat sie einen Berg nach dem anderen bezwungen.
Diese Woche war sie dabei, den Berg Makalu zu besteigen, der 8462 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
Sie war nur noch 120 Meter vom Gipfel des Berges entfernt.
Dann schlug plötzlich das Wetter um und Danielle geriet zusammen mit einem nepalesischen Bergsteiger in eine lebensbedrohliche Situation.
Und die Mission änderte sich von der Bezwingung des Gipfels – hin zum Überleben.
Sie aktivierten Notsignale über das Satellitengerät der israelischen Rettungsorganisation Magnus.
Hubschrauber können eine solche Höhe nicht erreichen, und außerdem ging der Sauerstoff schnell zur Neige, so dass sie den Abstieg beginnen mussten.
Beim ersten Kontakt mit dem Rettungsteam wurde klar, dass Daniel und der Nepaler ohne Wasser (gefroren), ohne Zelt und ohne Sauerstoff waren und ihr Leben in unmittelbarer Gefahr schwebte.

Danielle hatte Schwierigkeiten, das mit einer Eisschicht bedeckte Seil zu finden. Das Rettungsteam begann, ihr Anweisungen zu geben und eine Gruppe von Rettern machte sich in ihre Richtung auf.
In der Kommunikation zwischen Danielle und dem Rettungsdienst beschrieb Danielle in kurzen Sätzen das raue Wetter, ihren körperlichen Zustand und bat darum, sie so schnell wie möglich zu erreichen.
Das Rettungsteam schickte seinerseits ständig ermutigende Nachrichten.
Danielle und der Nepaler schafften es unter größten Anstrengungen, bis zum Lager 3 auf 7600 Metern Höhe abzusteigen,
Dies war ein kritischer Punkt, denn dort war es möglich, ohne Sauerstoffflaschen zu atmen.
Unter extrem schwierigen Bedingungen, in einem Gebiet mit Felsen und Eisgruben, waren sie schließlich mit den Mitgliedern des Rettungsteams im Lager 3 vereint.
Dort verbrachten sie die Nacht.
Danielle war erschöpft, sie erhielt aus der Ferne Anweisungen von einem Arzt, der ihr erklärte, wie sie ihren Körper warm halten konnte.
Danielle leidet im Moment unter Blindheit an einem Auge, offenbar Schneeblindheit. Drei Finger an ihren Händen sind erfroren.
Am Morgen, bei Tagesanbruch, stieg die Gruppe zum Lager 2 ab, wo sie erste Hilfe erhielt, und dann ging es weiter zum Basislager.
Von dort aus ging es weiter nach Kathmandu.
Danielle, die ich persönlich kenne, schrieb heute Morgen in einer Gruppe an alle ihre besorgten Freunde:
„Vielen Dank für Eure Sorge, ich fühle mich gut, es geht etwas besser, nur minimale Schäden. In ein paar Tagen bin ich in Israel.“
Bitte beten Sie mit uns für Danielles Gesundheit an Leib und Seele.





Ich bete für Danielle. Liebe Grüße an sie.
Wie gut, dass sie es bis zum Lager geschafft haben. Wie gut, dass es Rettungskräfte gibt, die ermutigt haben zum Durchhalten und sie gerettet haben.
Gott war bestimmt da.
Gott rettet auch Israel, liebt Sein Volk, jeden Einzelnen. Am Israel Chai.
Man sollte Gott nicht versuchen und mit seinem Leben spielen. Darauf ruht kein Segen. Die Geschichte erinnert mich an den Turmbau zu Babel. Es gelang ihnen nicht, den Turm zu Ende zu bauen. Aber man kann trotzdem für ihre Genesung beten.
Danielle Wolfson hat mein Mitgefühl und ich wünsche Ihr bestmöglichste Wiederherstellung und Genesung. Gott schenke ihr Heilung und Frieden.
@ Serubabel Zadok
Ich hoffe, Sie kennen die Hintergründe, weshalb sie den Berg bezwingen wollte und was Ihr Ansporn für dieses Vorhaben war. Das ist eine große Anschuldigung.