Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump befürwortet, militärisch gegen das Regime von Nicolás Maduro in Venezuela vorzugehen, und Trump für seine „mutige und historisch bedeutende Führung im Namen von Freiheit und Gerechtigkeit“ gelobt.
In einer Erklärung während der Kabinettssitzung in Jerusalem sagte Netanjahu, die israelische Regierung unterstütze „voll und ganz“ Trumps Vorgehen bei der Operation, die zur Gefangennahme von Maduro führte. Er betonte, dies sei ein Beispiel für Engagement für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in einer Region, die lange unter Diktatur und Instabilität gelitten habe.
Israelische Unterstützung für amerikanische Aktion
Netanjahu stellte klar, dass Israel die amerikanische Aktion als einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung von Freiheit und Gerechtigkeit im lateinamerikanischen Raum sehe. Er erklärte, die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Vereinigten Staaten beruhe auf gemeinsamen Werten und dem Streben nach Sicherheit und Stabilität. Die israelische Regierung würdigt nach Angaben aus Jerusalem die entschlossene Haltung Trumps und die „perfekte Durchführung“ der militärischen Maßnahmen der US-Streitkräfte.
Auch weitere führende israelische Vertreter äußerten sich positiv. Der israelische Botschafter in Washington lobte Trumps entschlossene Führung und stellte sie kontrastierend zu Aussagen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Der israelische Präsident Isaac Herzog begrüßte diesen Schritt und dankte Trump für seine „entschlossene Führungsrolle bei der Schaffung einer sichereren Welt“. Er dankte dem amerikanischen Präsidenten auch dafür, dass er „den entscheidenden globalen Kampf gegen brutale, skrupellose und destabilisierende Regime sowie gegen die Gefahren des Drogenhandels angeführt hat“.
Der Hintergrund dieser Reaktionen ist ein groß angelegter US-Militäreinsatz in Venezuela, bei dem der von den USA als Drogen- und Menschenrechtsverletzer bezeichnete Maduro festgenommen wurde. US-Medien berichten, dass Trump erklärte, die Vereinigten Staaten würden Venezuela „so lange verwalten, bis ein sicherer und geordneter Machtwechsel möglich sei“. Dieses Vorgehen hat international kontroverse Reaktionen ausgelöst.





Ich frage mich ernsthaft, wie weit Netanjahu noch sinken will. Seine Anbiederung stinkt zum Himmel.
Ich glaube nicht, dass es im Fall von Venezuela und Netanjahus Lob für Trump eine Anbiederung ist, denn Venezuela war seit Chavez‘ Zeit ein enger Verbündeter des Iran.