Während eines Jugendfußballspiels in Berlin wurden Spieler von TuS Makkabi, einer lokalen jüdischen Mannschaft, am Donnerstagabend nach einem Spiel gegen DJK Schwarz-Weiß Neukölln angegriffen und verfolgt.
Einem Bericht des Tagesspiegels zufolge wurden die Makkabi-Spieler nach dem Spiel von Gegnern und Zuschauern mit Stöcken und Messern verfolgt.
Der Vater eines der Makkabi-Jugendlichen berichtete der Zeitung, dass die Kinder wiederholt beleidigt und bespuckt wurden, ohne dass der Schiedsrichter eingriff. Spieler der U17-Bundesligamannschaft riefen wiederholt „Free Palestine“.
Die Zeitung zitierte einen Sprecher von Schwarz-Weiß Neukölln, der sagte: „Wenn sich bestätigt, dass sich einer der Spieler an antisemitischen Äußerungen beteiligt hat, dann ist klar, dass er heute Abend nicht mehr zum Verein gehören wird.“ Der Verein hat eine Satzung, die Antisemitismus ausschließt, und die Vorfälle werden untersucht, fügte er hinzu.
Jüdische Spieler beleidigt, bespuckt und mit Messern und Stöcken verfolgt: Antisemitische Angriffe auf Jugendmannschaft von Makkabi Berlin https://t.co/SX91CydUR6
— Tagesspiegel (@Tagesspiegel) November 8, 2024
Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, sagte, dass „wir derzeit unsere nächsten Schritte besprechen“.
In den Niederlanden wurden am Donnerstagabend israelische Fans von Maccabi Tel Aviv nach einem Spiel der Europa League gegen Ajax Amsterdam von propalästinensischen Jugendlichen verfolgt und brutal angegriffen.
Und am Mittwoch wurde während eines Champions-League-Spiels von Paris Saint-Germain gegen Atletico Madrid ein großes Transparent mit der Aufschrift „Free Palestine“ entrollt, auf dem eine Karte abgebildet war, auf der der Staat Israel fehlte.
(JNS)




