Das Lachen hallte am Sonntag durch das Haus der ehemaligen Hamas-Geisel Emily Hand, als die anderen Überlebenden des 7. Oktober und ehemaligen Geiseln Noa Argamani und Hila Rotem Shoshani mit Geschenken, traditionellen marokkanischen Krapfen und Geburtstagskerzen ankamen, um ihren zehnten Geburtstag zu feiern.
Former hostages Noa Argamani and Hila Shoshani surprised Emily Hand this weekend with sweets for her 10th birthday after she spent her 9th in Hamas’ tunnels.
As heartwarming as it is to see these survivors celebrate, no one can truly heal while 101 hostages still remain in Gaza. pic.twitter.com/nzlWm6eul3
— Hen Mazzig (@HenMazzig) November 19, 2024
Das Leben im Kibbuz Be’eri hatte Emily schon vor dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 vor große Herausforderungen gestellt. Nachdem sie als Kleinkind ihre Mutter durch Krebs verloren hatte, fand sie mütterliche Liebe bei der Ex-Frau ihres Vaters, Narkis Hand, die sie wie ihre eigene Tochter aufzog, bis die Tragödie erneut zuschlug. Narkis war unter den Opfern des Massakers, ihr Leben wurde im Alter von 54 Jahren beendet.
An jenem schicksalhaften Morgen übernachtete Emily im Haus ihrer Freundin Hila, ohne zu ahnen, dass sich ihre Welt für immer verändern sollte. Beide Mädchen wurden gefangen genommen und etwa zwei Monate lang in Gaza festgehalten, bevor sie im November im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens gemeinsam freigelassen wurden.
Jetzt, fast ein Jahr nach ihrer Freilassung, kehrte Hila noch einmal in Emilys Leben zurück, diesmal in Begleitung von Noa, um einen ganz normalen Sonntag in ein Fest des Lebens und der Freundschaft zu verwandeln. Als Emily ihre Geburtstagskerzen ausblies, umgeben von Menschen, die ihren außergewöhnlichen Weg mit ihr geteilt hatten, war dieser Moment eine starke Erinnerung an das Überleben und die Hoffnung. Das junge Mädchen, das die doppelte irisch-israelische Staatsbürgerschaft besitzt, baut sich in Israel an der Seite ihres 65-jährigen Vaters Thomas ein neues Leben auf.
Ursprünglich veröffentlicht von Israel Hayom.




