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MitgliederDie Shoa und die ungarischen Juden

Anfang März 1944 beschloss das nationalsozialistische Regime in Deutschland eine Militäroperation mit dem Decknamen „Unternehmen Margarethe“, die die Besetzung Ungarns zum Ziel hatte. Auslöser für diese Entscheidung von deutscher Seite war die vorgebliche Sabotage der „Endlösung der Judenfrage“.

Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau: Das Lagertor (von innen gesehen). Ausfahrt nach der Befreiung. Im Vordergrund von den Wachmannschaften zurückgelassene Ausrüstungsgegenstände im Schnee, Anfang Februar 1945. Foto: Stanisław Mucha, Public domain, via Wikimedia Commons

Vor genau 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Trotz der zuvor begonnenen stufenweisen Räumung des Lagers gab es gerade im Sommer und Herbst 1944 dennoch Massentransporte von Juden nach Auschwitz, darunter vor allem die ungarischen Juden. Diese gegenläufigen Bewegungen erfolgten allein aus dem einen Grund, weil diese Menschen ohne weiteren Aufschub zur Ermordung direkt in die Gaskammern geschickt wurden.

Die in Ungarn lebenden und unter Miklós Horthy noch lange geschützten Juden wurden seit Mai 1944 noch quasi kurz vor Schluss nach Auschwitz deportiert, und zwar mit der unvorstellbaren Rate von 12.000 Personen pro Tag.

Das sogenannte „Auschwitz-Album“ ist hinsichtlich dessen ein schockierendes Zeitdokument.

Für diese logistische Herausforderung war Adolf Eichmann persönlich nach Budapest gereist, um diese Mordkampagne effizient und systematisch mit seinem Stab zu leiten, unterstützt von ungarischen Kräften. Die Veröffentlichung von Teilen des oben genannten Berichts soll den ungarischen Diktator, der eine Allianz mit Nazi-Deutschland geschlossen hatte, schließlich davon überzeugt haben,...

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Patrick Callahan

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