Palästinenserführer Mahmud Abbas löste diese Woche große Empörung aus, als er behauptete, Israel habe wiederholt „Holocausts“ an den palästinensischen Arabern verübt.
Nach der weltweiten Empörung stellte Abbas klar, dass er den Holocaust der Nazis an den Juden nicht leugnete (obwohl er das in der Vergangenheit auch getan hat), lehnte es aber ab, sich zu entschuldigen, und wiederholte stattdessen seine Behauptung, dass Israel routinemäßig sein Volk massakriere.
Das wirklich Bemerkenswerte an dieser Angelegenheit war nicht Abbas‘ Kommentar. Es war die internationale Reaktion.
Denn Abbas sagt dies und weitaus Schlimmeres schon seit Jahrzehnten.
Erst jetzt, da er es auf deutschem Boden auf Englisch gesagt hat (zumindest den Teil mit dem „Holocaust“), nehmen alle davon Notiz.
Die Wahrheit ist, dass diese „beschämende“ Bemerkung und „ungeheuerliche Lüge“, wie der israelische Premierminister Yair Lapid sie bezeichnete, die grundlegende Ideologie der Palästinensischen Autonomiebehörde (sprich: PLO) widerspiegelt, und das schon immer.
Die Palästinensische Autonomiebehörde von Mahmoud Abbas und insbesondere seine eigene Fatah-Partei innerhalb der Autonomiebehörde haben eine lange Geschichte des Vergleichs zwischen Israel und den Nazis, wie von Palestinian Media Watch dokumentiert.
Dass Abbas „Israelis mit Nazis und die israelische Politik mit dem Holocaust vergleicht, ist ein grundlegendes Merkmal der PA/Fatah-Ideologie“, so PMW in seinem jüngsten Bericht. „Das war kein Versprecher.“
Vielleicht wird der Westen jetzt, da diese altbekannten Positionen auf so groteske Weise aus dem Bundeskanzleramt im Herzen Berlins verbreitet wurden, endlich aufwachen und erkennen, welches das wahre Hindernis für den Frieden im Nahen Osten ist.
Vielleicht werden Deutschland und die USA jetzt zur Vernunft kommen und aufhören, jährlich Hunderte von Millionen Dollar in ein den Holocaust leugnendes, den Terror unterstützendes Gebilde zu pumpen, das weder den Wunsch noch die Fähigkeit hat, einen funktionierenden unabhängigen Staat aufzubauen und zu regieren, und schon gar nicht einen, der in Frieden mit dem benachbarten Israel leben wird.
Dies sind die Geldsummen, mit denen westliche Nationen (Ihre Nationen) das Abbas-Regime derzeit jährlich unterstützen:
- Vereinigte Staaten – 500 Millionen Dollar
- Deutschland – 199 Millionen Dollar
- Norwegen – 95 Millionen Dollar
- Schweiz – 43 Millionen Dollar
- Großbritannien – 26 Millionen Dollar
Keines dieser Länder würde jemals im Traum daran denken, eine Al-Qaida-Bewegung zur Gründung eines unabhängigen Staates zu finanzieren. Vielleicht erkennen sie jetzt, dass die Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde (die eigentlich nur ein neuer Anstrich für die alte PLO ist, die wichtigste globale Terrororganisation der 1960er, 70er und 80er Jahre) nicht viel anders ist.




