Naher Osten

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Die Hamas wollte den „Dritten Tempel“ zerstören

Tisha B’Av begeht den Fall des Ersten und Zweiten Tempels, während Israels Feinde versuchen, den Dritten zu zerstören, bevor er gebaut werden kann.

Jerusalem und der Tempelberg waren schon immer der Brennpunkt für die Hamas und alle anderen Feinde Israels. Foto: Atia Mohammed/Flash90
Jerusalem und der Tempelberg waren schon immer der Brennpunkt für die Hamas und alle anderen Feinde Israels. Foto: Atia Mohammed/Flash90

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Israel Tisha B’Av und den Fall des Ersten und Zweiten Tempels begeht, während die Hamas ihre Invasion am 7. Oktober 2023 als „Al-Aqsa-Flut“ benannte, mit dem ultimativen Ziel, die Kontrolle über den Tempelberg zu erlangen und den jüdischen Staat zu zerstören.

Der moderne Staat Israel wird umgangssprachlich oft als „Drittes Haus“ bezeichnet, in Anlehnung an die beiden früheren Epochen der israelischen Herrschaft, als der Erste und der Zweite Tempel in Jerusalem standen.

Für die Hamas und andere Islamisten ist Israels „Drittes Haus“ ein Gräuel, das nicht toleriert werden kann und das sich auf keinen Fall durch den Bau eines Dritten Tempels festigen darf.

Und so rechtfertigte die Hamas ihre brutalen Aktionen an diesem schicksalhaften Sabbatmorgen mit dem Hinweis auf „israelische Judaisierungspläne für die gesegnete Al-Aqsa-Moschee [Tempelberg] und die Verschärfung der Übergriffe israelischer Siedler auf die heilige Moschee“.

„Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewißlich daran wund reißen; und alle Völker der Erde werden sich gegen es versammeln.“ (Sacharja 12,2-3)

Jerusalem und der Tempelberg in seinem Herzen waren schon immer der Brennpunkt für die Feinde Israels, und das ist auch in diesem Krieg nicht anders. Sie wissen, dass wenn der Tempel fällt (vorerst symbolisch) auch Israel fällt.

Und so ist Tisha B’Av heute relevanter als jemals zuvor in den letzten 2000 Jahren.

Die Fortsetzung des obigen Abschnitts ist ebenfalls sehr repräsentativ für das, was wir heute erleben:

„An jenem Tag will ich die Fürsten Judas wie einen glühenden Ofen zwischen Holzstößen machen und wie eine brennende Fackel in einem Garbenhaufen, und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren; Jerusalem aber soll wieder bewohnt werden an seinem [alten] Platz, nämlich in Jerusalem.“ (Sacharja 12:6)

Israel hat sich im vergangenen Jahr wie nie zuvor in früheren Kriegen erhoben, Feinde auf allen Seiten, nah und fern, geschlagen und die sogenannte „Achse des Widerstands“ fast vollständig zerstört.

Und die Lage wird sich nur noch weiter zuspitzen:

„An jenem Tag wird der Herr die Einwohner Jerusalems beschirmen, so daß an jenem Tag der Schwächste unter ihnen sein wird wie David, und das Haus David wie Gott, wie der Engel des Herrn vor ihnen her. Und es wird geschehen an jenem Tag, daß ich danach trachten werde, alle Völker zu vertilgen, die gegen Jerusalem anrücken.“ (Sacharja 12:8-9)

Und dann erreichen wir den Höhepunkt:

„Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.“ (Sacharja 12,10)

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Patrick Callahan

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