MitgliederDie biblischen Wurzeln des Antisemitismus

Wer in der biblischen Konkordanz die Bedeutung des Namens Jehuda nachschlägt, erfährt, dass dieser Name „preisen“ bedeutet, basierend auf dem letzten Vers von 1.Mose 29: „Nun will ich den Herrn preisen! Darum gab sie ihm den Namen Juda.“

von Dov Chaikin |
In Yad Vashem werden die Konsequenzen des Antisemitismus deutlich gemacht. Foto: Miriam Alster/Flash90

Was hat das mit Antisemitismus zu tun? Ziemlich viel! Ich behaupte sogar, dass hier die Wurzel des Antisemitismus zu finden ist. Zugegeben, es bedarf eines guten Verständnisses der hebräischen Sprache – vielleicht sogar noch mehr eines Gefühls für deren Feinheiten. Für den Anfang wollen wir den gesamten Abschnitt zitieren (1.Mose 29,31-35):

Als aber der Herr sah, daß Lea verschmäht war, da öffnete er ihren Mutterschoß; Rahel aber war unfruchtbar. Und Lea wurde schwanger und gebar einen Sohn, dem gab sie den Namen Ruben. Denn sie sprach: Weil der Herr mein Elend angesehen [ראה = ra’ah] hat, so wird mich nun mein Mann liebgewinnen! Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Weil der Herr gehört [שמע = schama’] hat, dass ich verschmäht bin, so hat er mir auch diesen gegeben! Und sie gab ihm den Namen Simeon. Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Nun wird mein Mann mir anhänglich [ילוה = yillaveh] sein, denn ich habe ihm drei Söhne geboren! Darum gab man ihm...

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