Dieses Prinzip lehrt uns der Schreiber Esra, der sagte, dass zwei Schreiber nebeneinander sitzen sollten, da ihr gegenseitiger Neid zu besseren Ergebnissen führe. Es basiert auch auf dem Vers aus dem Buch der Sprüche: „Sei nicht neidisch auf die Sünder, sondern sei eifrig in der Furcht des Herrn den ganzen Tag.“ (Sprüche 23,17)
EIFER
Die meisten Ausprägungen von Neid sind sicherlich ungut, doch ein Mensch, der seinen Neid bzw. Eifer auf Frömmigkeit und spirituelle Angelegenheiten richtet, wird seine eigene Weisheit und die der Welt mehren. Das bedeutet, dass das Gefühl des Neides nicht in jedem Fall inakzeptabel sein muss. Eine Emotion mit negativen Konnotationen kann sehr wohl ein Werkzeug für Inspiration und die Vermehrung von Weisheit sein. Der Neid, von dem hier die Rede ist, ist ein Mittel, um eine Verbindung zu Gott herzustellen.
Heute verwenden Israelis diesen Ausdruck in einem sehr weiten Sinn und beziehen ihn auf Neid zwischen Menschen, die sich mit Weisheit, Lernen, Schreiben oder Lehren beschäftigen (die „Schriftgelehrten“). Dieser Neid...
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