Naher Osten

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MitgliederDer Iran-Krieg untergräbt die regionalen Ambitionen der Türkei

Ankaras Balanceakt wird schwieriger, da wirtschaftlicher Druck, Instabilität an den Grenzen und strategische Spannungen seine Position im Nahen Osten verändern.

Die Flagge der Republik Türkei (Türkiye). Bildnachweis: Zeynel Cebeci, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

(JNS) Die Türkei bewegt sich nach der US-israelischen Militärkampagne gegen den Iran in einer zunehmend prekären geopolitischen Lage. Als NATO-Mitglied, regionale Militärmacht und eurasischer Wirtschaftsknotenpunkt hat Ankara lange Zeit Geschick darin bewiesen, regionale Krisen zur Förderung eigener nationaler Interessen zu nutzen. Seit dem Beginn der Operation „Brüllender Löwe“ am 28. Februar sieht sich die Türkei jedoch weitgehend an den Rand gedrängt und versucht, eine fragile Neutralität aufrechtzuerhalten, während die strategischen Kosten steigen.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan unterstrich den vorsichtigen Ansatz Ankaras und erklärte, obwohl die Türkei militärisch vorbereitet sei, bestehe „unser Hauptziel nicht darin, in diesen Krieg hineingezogen zu werden“. Dennoch verschärft der Konflikt die Verwundbarkeiten der Türkei an mehreren Fronten, darunter wirtschaftliche Stabilität, Grenzsicherheit, Beziehungen zu Washington und regionaler Einfluss.

Laut Dr. Gallia Lindenstrauss, Senior-Forscherin am Institut für Nationale Sicherheitsstudien, betrachtet Ankara den Krieg als „die Verwirklichung einiger seiner schlimmsten strategischen Szenarien“.

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Ein Kommentar zu “Der Iran-Krieg untergräbt die regionalen Ambitionen der Türkei”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Gut, dass man bei all diesen regionalen Machtfragen immer im Hinterkopf behalten kann, dass Gott sowieso alles lenkt und dass die Strategen und Staatenlenker nur seinen Willen tun, den wir aber immer erst hinterher (manchmal lange) begreifen können. Wir können Gottes Handeln meist erst vom Ende her verstehen.

    Auch tun wir dies in dem Luxus, bereits das Ende dieses im Moment recht unübersichtlichen Prozesses zu kennen. Wir wissen nur noch nicht, auf welchen Wegen und auf welche Weise genau Gott den dauerhaften Freiden herbeiführen wird, den er für uns im Sinn hat. Vieles, was sich heute als drohendes Unheil darstellt, wird dann zum Bringer des Heiles und vieles was wir heute noch als unumstößlich gewiss ansehen, wird sich in kurzer Zeit von Grund auf ändern.

    Fest steht, dass mit jedem Tag der ewige Frieden etwas näher rückt und wer dafür geschaffen ist, dem wird auf dem Weg dorthin kein Haar gekrümmt werden.

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