Zu diesem Zweck hat der Mossad einen Fonds gegründet, der sich Libertad nennt und nicht geringe Gelder in neue Unternehmen investiert. Die Agentur möchte im Gegenzug keine Anteile am Unternehmen erwerben, auch kann das Unternehmen seine Produkte weiterhin auf dem Markt vertreiben. Der Mossad ist lediglich an Lizenzen für die Nutzung von Produkten interessiert.
Eli Groner ist Büroleiter beim Premierminister und arbeitet mit dem Mossad an diesem Projekt. Er erklärte: „Bislang hat der Mossad seine Technik immer im fertigen Zustand gekauft. Unser neues Modell ermöglicht dem Mossad, für technologische Entwicklung zu zahlen und dafür diese Technologien zu nutzen. Die Agentur kann nun schon im frühen Stadium Einfluss auf die Entwicklung eines Produkts nehmen.“
Eine Investition des Mossad bewegt sich meist in der Größenordnung von zwei Millionen Schekel, für ein junges Unternehmen eine ansehnliche Kapitalspritze. Der Geheimdienst ist interessiert an Robotertechnologie, an Energie- und Batterietechnologien, an Verschlüsselung von Informationen mit hoher Geschwindigkeit, an Software zu Persönlichkeitsmerkmalen, an Profilierung basierend auf Online-Aktivität, am maschinellen...
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