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MitgliederDer „Status quo“ auf dem Tempelberg beginnt zu bröckeln

Juden zu erlauben, Gebetsbücher an den heiligsten Ort des Judentums mitzunehmen, ist keine Provokation. Das jahrzehntelange Verbot war die Provokation.

Ein orthodoxer jüdischer Mann mit Blick auf den Felsendom in Jerusalem. Bildnachweis: neufal54/Pixabay.

(JNS) Am vergangenen Sonntagmorgen stiegen jüdische Gläubige mit jüdischen Gebetsbüchern auf den Tempelberg. Dass dies eine Nachricht ist, sollte an sich schon erstaunlich sein.

Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, bestätigte, dass jüdischen Männern gestattet worden sei, diese auf den Tempelberg mitzunehmen. Der Journalist Arnon Segal, der ein Foto von Gläubigen veröffentlichte, die aus den Siddurim beteten, sagte, es gebe noch keine pauschale Genehmigung, und bezeichnete den Schritt als einen ersten Versuch.


Segal berichtete später, dass an dem Versuch nur 15 Besucher beteiligt seien und dieser die Zustimmung von Polizeikommissar Dani Levy erhalten habe.

Das Verbot ist also nicht verschwunden. Aber ein weiterer Teil davon ist ins Wanken geraten.

Man bedenke, womit Israel...

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Patrick Callahan

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