Vor Pessach sind viele Menschen damit beschäftigt, zu reinigen und Gesäuertes (Chametz) zu entfernen.
Schränke werden geleert, Regale überprüft, und jedem Brotkrümel wird Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Definition von Chametz ist sehr einfach: Mehl und Wasser, die miteinander in Kontakt gekommen sind und lange genug zusammenbleiben, sodass der Teig aufgeht und sich ausdehnt. Manchmal reicht sogar die Zeit allein aus, ohne dass Hefe hinzugefügt wird, um der Mischung einen neuen Zustand zu geben.
Diese Einfachheit liegt einem der zentralen Verbote des Feiertags zugrunde. An Pessach essen wir nicht nur kein Chametz, sondern entfernen es auch aus dem Haus. Wir verbrennen es, reinigen, suchen danach und stellen sicher, dass kein Krümel zurückbleibt.
Es ist ein gründlicher, sorgfältiger Prozess, der bis ins kleinste Detail geht. Die Tora liefert dafür eine klare Begründung.
Die Israeliten verließen Ägypten in Eile und hatten keine Zeit zu verweilen. Der Teig, den sie vorbereitet hatten, konnte nicht aufgehen. So wurde er als ungesäuerte Mazze gebacken. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde den Israeliten geboten, während der...
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