Was wir heute aus den Ruinen des Gazastreifens hören, ist weit mehr als ein klassisches Flehen um göttlichen Beistand. Die Menschen im Gazastreifen sind wie zwischen einem äußeren Feind und einer inneren Führung gefangen, die das Leid des eigenen Volkes zur politischen Währung gemacht hat. Wer die jüngsten Gebete und Hilferufe in den sozialen Netzwerken und Medien hört, blickt nicht nur in die Seele der Leidenden, sondern erkennt ein uraltes, biblisches Muster der Verzweiflung wieder, das sich heute unter den Feinden Israels wiederholt. Interessant ist deswegen die jüngste Predigt eines Imams im Gazastreifen während des Tarawiḥ-Gebets (ein tägliches und freiwilliges Gebet) im Ramadan:
„O Allah, wir klagen Dir unsere Unterdrückung. Wir bezeugen vor Dir unsere Schwäche und unsere Erniedrigung vor unseren Feinden. Wem überlässt Du uns, o Allah? Wem hast Du uns überlassen, o Allah? Herrschern, die gegen uns intrigieren? Oder einer Nation, die sich von uns entfernt? Oder einem Feind, der uns belagert? Wem hast Du uns überlassen? Herrschern, die gegen uns intrigieren, einer Nation, die sich von...
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Allah allein genügt uns!“ Wirklich?
Nein – der Islam ist eine von Menschen gemachte Religion – mehr nicht!
Und IMMANUEL bedeutet das Ende alle Religion!
Ängste dich nicht, sei nicht beunruhigt. Wer Gott hat ,dem fehlt nichts. Gott allein genügt!
Mk 5.36
Fürchte dich nicht!
Glaube nur!
….und alle Völker
sagen Amen