In Teheran bewegt sich etwas – unter dem persischen Teppich. Hinter den Kulissen des Mullah-Regimes formiert sich ein neues Machtdenken. Einflussreiche Kreise – darunter hohe Offiziere, Geschäftsleute und Angehörige einflussreicher Klerikerfamilien – entwerfen derzeit ein Szenario für die Zukunft Irans ohne den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei. Nach Informationen iranischer Quellen wird dabei auch erwogen, den früheren Präsidenten Hassan Rohani in eine Schlüsselrolle zu bringen – etwa als Vermittler bei Verhandlungen zur Beendigung des eskalierenden Krieges. „Teheran ist im Moment voller solcher Intrigen“, berichtet ein Insider. Selbst wenn Khamenei formal im Amt bleibe, habe er „de facto keine echte Macht mehr“. Eine weitere Quelle aus Teheran beschreibt die Lage drastischer: „Niemand hätte je gedacht, dass der Iran so hart getroffen werden könnte.“
Diese Aussagen passen zu den Berichten des oppositionellen Senders Iran International, der von mehreren nicht genehmigten Flügen aus Teheran und anderen Flughäfen meldet – obwohl der Luftraum offiziell gesperrt war. Wohlhabende Familien und politische Funktionäre sollen überhastet das Land verlassen haben – aus Angst vor dem plötzlichen Kollaps des...
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Ja Aviel, die entscheidende Frage ist was kommt nach den Mullahs? wer sorgt für Stabilität ? Israel oder die USA oder sonst wer oder werden hier Russland und China aktiv?
Der ganze Nahe Osten und auch Teile des Maghrebs , ein Pulverfass. Unbeständigkeit und Terrorismus sind an der Tagesordnung in Syrien, IRAK, Libanon etc.
Zwei Iraner in Berlin:
Der eine:
Habe gehört, sie suchen den Ayatollah, wissen nicht mehr wo sie ihn versteckt haben.
Der andere:
Nicht schlimm, müssen sie halt die Israelis fragen.