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Aktivisten starten „Woche der Unruhen“, um Netanjahu zu stürzen

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Mandat an das Volk zurückgeben und Neuwahlen vor dem Jahrestag des Scheiterns am 7. Oktober”, sagte ein Protestführer.

Unruhen
Demonstranten fordern die Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln und den Rücktritt der israelischen Regierung vor dem Militärhauptquartier Kirya in Tel Aviv am 15. Juni 2024. Foto: Tomer Neuberg/Flash90.

Israelische Oppositionsgruppen haben am Sonntag eine „Woche der Unruhen“ begonnen, um die Koalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu stürzen und Neuwahlen innerhalb von vier Monaten durchzusetzen.

Eran Schwartz, CEO von Blue and White Future, einer Organisation, die einst Gruppen finanziell und organisatorisch unterstützte, die sich gegen die inzwischen auf Eis gelegte Justizreform des Ministerpräsidenten wandten, sagte, die Proteste würden weitergehen, bis eine Regierung gewählt sei, die „den Menschen Gutes tun will“.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Mandat an das Volk zurückgeben und Neuwahlen vor dem Jahrestag des Scheiterns am 7. Oktober abhalten“, sagte Schwartz, der auch die Organisation „Free in Our Land – Headquarters of the Struggle“ (Frei in unserem Land – Hauptquartier des Kampfes) leitet.

Schwartz sprach auf einer Pressekonferenz in Tel Aviv, an der auch die Führer mehrerer regierungskritischer Protestgruppen teilnahmen, darunter Brothers in Arms (Waffenbrüder), Elections Now (Wahlen jetzt), Building an Alternative (Aufbau einer Alternative), Pink Front (Rosa Front), Change Generation (Generation des Wandels) und Fighters from the 1973 Yom Kippur War (Kämpfer aus dem Jom-Kippur-Krieg von 1973).

Er forderte die lokalen Behörden und Wirtschaftsführer auf, sich den Demonstrationen anzuschließen, und betonte die Notwendigkeit, „eine breite, einvernehmliche und akzeptable Regierung zu bilden“.

Die Proteste begannen mit Autobahnblockaden im ganzen Land. So legten Demonstranten den Verkehr auf der Route 1 (der Hauptautobahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem) lahm. Auf der Küstenautobahn (Route 2) nördlich von Tel Aviv wurden Lagerfeuer entzündet.


Für Montag sind lokale Proteste im ganzen Land geplant, gefolgt von einer großen Kundgebung vor der Knesset in Jerusalem am Abend. Die Aktivisten planen auch einen Marsch zu Netanjahus Amtssitz in der Balfour Straße.

Am Dienstag findet eine weitere Kundgebung vor der Knesset statt, gefolgt von einer Demonstration im Süden Israels am Mittwochabend. Am Donnerstag werden weitere Proteste in der Nähe von Netanjahus Residenzen in Jerusalem und Caesarea stattfinden.

Einige Familien von Geiseln, die seit den Angriffen vom 7. Oktober von der Hamas festgehalten werden, haben sich den Protesten angeschlossen. Das Tikva-Forum für Familien von Geiseln hat wiederholt Aufrufe verurteilt, sich der Anti-Regierungs-Bewegung anzuschließen, und argumentiert, dass eine Politisierung der Geiselfrage sich nachteilig auswirken könnte.

 

(JNS)

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Aktivisten starten „Woche der Unruhen“, um Netanjahu zu stürzen”

  1. J. Hofer sagt:

    Da geht es zu und her wie im alten Israel! 😯 Also nichts Neues unter der Sonne.

    • ingoheym sagt:

      Jan Hofer – es ist leider so. Diese „Oppositionsgruppen“ sollten eingesammelt und an die vorderste Front geschickt werden, damit sie mitkriegen was die Regierung für sie tut. Die haben offensichtlich schon die Tausenden Raketen und Überfälle der Araber vergessen. Für mich ist Bibi der einzig richtige an der Spitze der Regierung. Diese „oppositionellen“ Typen und Krawallmacher handeln nach dem in Deutschland aus früheren Jahren bekannte Slogan : macht kaputt was euch kaputt macht. Mangelnde Bildung ist offensichtlich nicht nur das Privileg der Terroristen – oder ? Shalom Euch Allen.

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