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MitgliederWeshalb wenden sich Frankreich, Großbritannien und Kanada gegen Israel?

Und warum, so fragen sich viele Israelis, hat Donald Trump diesem Wahnsinn noch kein Ende gesetzt?

Israel
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich in den vergangenen Monaten an die Spitze der Kritik gegen Israel gestellt. Foto: STR/Flash90

Fast 600 Tage nach dem Ausbruch des Krieges vom 7. Oktober steht Israel international so isoliert da wie noch nie. Einige der engsten Verbündeten – Großbritannien, Frankreich und Kanada – drohen offen mit Sanktionen, sollte der Krieg im Gazastreifen weitergehen. Noch nie zuvor wurde eine derart scharfe Erklärung gegen Israel gerichtet, die das Land faktisch als Paria brandmarkt. In den ersten Wochen des Krieges genoss Israel noch eine Art „grünen Status“ auf der Skala internationaler Legitimität. Mit der Zeit wechselte die Ampel auf Gelb – mit wachsendem Druck auf einen Waffenstillstand, dem Israel widerstand. Jetzt steht sie knallrot.

Am erstaunlichsten – und alarmierendsten – ist das Schweigen der Vereinigten Staaten, Israels treuestem Verbündeten. Kein einziges Wort der Verurteilung aus Washington zu dieser Drohung westlicher Staaten. Wenn man früher sagte, Trump habe Israel „unter die Räder geworfen“, dann geschieht das nun ganz real auf offener Weltbühne. Die Frage steht im Raum: Wie wird die US-Regierung reagieren, wenn diese Forderungen nach einem Kriegsstopp im UN-Sicherheitsrat landen? Ist ein automatisches Veto noch sicher? Die...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Weshalb wenden sich Frankreich, Großbritannien und Kanada gegen Israel?”

  1. Roland Kunz sagt:

    Die Aktionen von Frankreich, GB und Kanada sind getrieben von 5 Fakten:
    1. Keine Ahnung von den Regeln des Nahen Ostens (mindestens FR und CA)
    2. Ungleiche Masse zwischen Israel und dem Rest der Welt (zentrales
    Merkmal für Antisemitismus)
    3. Täter/Opfer-Umkehr (ebenfalls zentrales Merkmal für
    Antisemitismus).
    Wo ist das Geschrei zugunsten der von der Hamas terrorisierten
    Zivilbevölkerung vor dem 7.10.2023?
    4. Wirtschaftliche Interessen: Sich in Position bringen für den Wiederaufbau in
    der Nachkriegsära (für tote Kinder heulen, für Geld die Hände reiben).
    5. Ablenken von innenpolitischen Problemen (primär Frankreich).

  2. Marco Illi sagt:

    In der Politik spielen Freundschaften keine Rolle. Allianzen werden gebildet und beendet gemäß der gerade vorhandenen politischen Atmosphäre im Land, um irgendwie die Stimmenzahl zu erhalten, die man benötigt, um an die Macht zu kommen oder an der Macht zu bleiben. Das sind die Schattenseiten der Demokratie – sie birgt die Gefahr einer Diktatur der Mehrheit. Die sogenannte Gewaltenteilung, die das verhindern soll, wird zunehmend ausgehöhlt und gleichgeschaltet.
    Nach meiner Meinung sehen wir uns hier mit einer Tatsache konfrontiert, die schon immer bestand, bis jetzt aber noch keine wirklich gravierenden Konsequenzen für Israel hatte – bis jetzt. Doch im Rahmen einer zunehmenden anti-Israel Stimmung auf der gesamten Welt, die schlussendlich nichts anderes ist als eine Rebellion gegen Gott und seinen Gesandten (ja, ich betrachte Israel, den Staat sowie das Volk als seinen Gesandten in der Völkerwelt) ist es nicht verwunderlich, dass sich das auch in der aktuellen Politik immer mehr offen abbildet. Wohin das führen kann – oder wird? Hinweise darauf finden wir in der Bibel zuhauf… Aber auch Ermutigungen, dass diese offene Rebellion keinen Erfolg haben wird, z.B. in Psalm 2

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