Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner über das sicherheitspolitische Bündnis von Israel, Griechenland und Zypern, scharfe Botschaften an Washington und den Versuch, die Türkei durch Abschreckung und strategische Kooperation vom Rivalenstatus nicht zum Feind werden zu lassen.
Türkei
Ein näherer, glaubensbezogener Blick auf den Israelischen Gesellschaftsindex vom Dezember 2025, der gesellschaftliche Polarisierung als gravierendste Gefahr für Israels Zukunft einstuft.
Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner im Gespräch mit US-Botschafter Mike Huckabee über die nächsten Schritte in Gaza, Gespräche mit Syrien, Irans Atomprogramm, Spannungen mit der Türkei, Antisemitismus in den USA, Siedlergewalt in Judäa und Samaria – und die Zukunft der amerikanischen Militärhilfe nach 2028.
Ihr Präsident will im Rahmen des 20-Punkte-Friedensplans mit Truppen in Gaza einmarschieren, was für den jüdischen Staat keine guten Aussichten bedeutet. Wenn er nicht einmarschiert, könnte er aus dem Spiel sein.
Israel könnte sich bald im Süden und im Norden mit dem türkischen Militär konfrontiert sehen.
Israels Außenminister Gideon Sa’ar verurteilt die Eröffnung von Strafverfügungen der Türkei gegen Benjamin Netanjahu und weitere hochrangige Israelis als politisches Manöver – Ankara sieht darin juristische Konsequenzen.
Ankara „versucht, einen diplomatischen Status zu erlangen, der es ihm ermöglicht, direkter zugunsten der Palästinenser in den israelisch-palästinensischen Konflikt einzugreifen“.
Während Trump Ankara in seinen Nachkriegsplänen für den Gazastreifen aufwertet, reagieren israelische Führungspolitiker mit scharfer Kritik und bezeichnen die Türkei als destabilisierende Kraft und erklärten Feind des jüdischen Staates.
Israelische Beobachter warnen, dass Ankara als großer Gewinner des Gaza-Abkommens hervorgehen könnte – mit gefährlichen Folgen für die Region.
Nach sechsjähriger Pause kehrt Erdoğan mit einer Wunschliste ins Weiße Haus zurück. Die große Frage lautet: Wird die Türkei ihre F-35 bekommen?



