Fast drei Wochen kämpfte die elfjährige Nesya Karadi um ihr Leben – am Freitag erlag sie ihren Wunden und wurde zum 22. zivilen Todesopfer des Irankrieges in Israel.
Iran
Die herrschende Macht hat alle Wege zu Reformen, einem friedlichen Übergang und zur Rechtsstaatlichkeit blockiert; sie hat der Zivilgesellschaft derart schweren Schaden zugefügt, dass eine Wiederherstellung möglicherweise selbst in den nächsten fünfzig Jahren nicht möglich ist.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Argentiniens Präsident Javier Milei unterzeichnen in Jerusalem die „Isaac-Abkommen“, um die Beziehungen zwischen dem jüdischen Staat und Lateinamerika zu vertiefen, und kündigen Direktflüge nach Buenos Aires an.
Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Wenn Vertreter des iranischen Regimes den Papst öffentlich feiern, wirft das eine unbequeme Frage auf.
Ein militärischer Zugriff kurz vor neuen Gesprächen zeigt, wie brüchig die aktuelle Waffenruhe ist – und warum die Region weiter am Rand einer neuen Zuspitzung steht.
Der Präsident kündigt an, dass Unterhändler iranische Vertreter treffen werden – trotz gemeldeter Zusammenstöße in der Straße von Hormus – und warnt zugleich vor schweren Konsequenzen, falls die Diplomatie scheitert.
Während Israel weiterhin auf eine mögliche Wiederaufnahme der Feindseligkeiten vorbereitet ist, hat das Militär eine detaillierte Bilanz dessen veröffentlicht, was nach eigenen Angaben gegen Iran und die Hisbollah erreicht wurde – weit mehr als die oft leichtfertige Behauptung, es sei wenig von strategischem Wert erzielt worden.
Es handelt nicht ausschließlich nach einer traditionellen Kosten-Nutzen-Analyse. Konzepte wie Ausdauer, Widerstand, Märtyrertum und islamische Legitimität spielen eine zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung.
Es gibt Momente in der Geschichte, in denen sich Politik, Krieg und Glaube so gefährlich überlagern, dass selbst nüchterne Strategen von einem möglichen Weltbrand sprechen.
Finanzminister Scott Bessent erklärte auf einer Pressekonferenz, dass sich die Entscheidung des Iran, seine arabischen Nachbarn zu bombardieren, als einer seiner „fatalen Fehler“ erweisen könnte, da die Golfstaaten iranische Gelder einfrieren.



