Die laufende Anti-Terror-Operation in der Stadt Jenin im Norden Samarias markiert eine Änderung der israelischen Sicherheitsstrategie in diesem Gebiet, erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Mittwoch.
Katz besuchte am Dienstag den militärischen Kommandoposten der IDF-Brigade „Menashe Territorial“ in dem Gebiet, um sich über den Fortgang der Operation zu informieren.
„Die ‚Operation Eiserne Mauer‘ im Flüchtlingslager Jenin wird eine Veränderung der Sicherheitsdoktrin der IDF in Judäa und Samaria darstellen“, erklärte der Verteidigungsminister in einer am Mittwochmorgen von seinem Büro veröffentlichten Stellungnahme.
„Eine hochintensive Operation zur Eliminierung von Terroristen und der Terrorinfrastruktur des Lagers – ohne das Wiederaufflammen des Terrors im Lager nach Beendigung der Operation – ist die erste Lektion aus der Methode der wiederholten Angriffe im Gazastreifen“, heißt es in der Erklärung weiter.
במהלך היממה האחרונה הכוחות פגעו ביותר מעשרה מחבלים. בנוסף, בוצעו תקיפות מהאוויר על תשתיות טרור במרחב והושמדו מטענים רבים שמחבלים הטמינו בצירים.
הכוחות ממשיכים בפעילות pic.twitter.com/RVJFZx8JrY
— צבא ההגנה לישראל (@idfonline) January 22, 2025
In den vergangenen 24 Stunden haben die Streitkräfte mehr als zehn Terroristen getroffen. Darüber hinaus wurden Luftangriffe auf terroristische Infrastruktur in der Region geflogen und zahlreiche Sprengsätze zerstört, die die Terroristen entlang der Straßen gelegt hatten. Die Streitkräfte setzen ihre Operationen fort.
„Wir werden nicht zulassen, dass die Arme der iranischen Krake und des radikalen sunnitischen Islams das Leben der [israelischen] Bewohner gefährden und eine östliche Terrorfront gegen den Staat Israel errichten“, fügte Katz hinzu und versprach: „Wir werden die Arme der Krake hart angreifen, bis sie durchtrennt sind.“
Am Dienstagabend erklärte ein namentlich nicht genannter hochrangiger Sicherheitskraft gegenüber dem Sender Channel 14 News, die groß angelegte Kampagne gegen die vom Iran unterstützten Terrorgruppen in Nordsamaria könnte Monate dauern.
„Wenn sie beendet ist, werden die Terrorcamps aufhören zu existieren. Was wir in Gaza getan haben, werden wir auch mit ihnen tun; wir werden sie in Trümmern zurücklassen“, so die Quelle.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Palästinensischen Autonomiebehörde wurden am Dienstag im Laufe des Tages mindestens neun Menschen von israelischen Sicherheitskräften in Dschenin getötet und mehr als 40 verwundet.
Die Nachrichtenagentur Ynet berichtete, die israelischen Streitkräfte hätten einen Drohnenangriff auf eine Terrorzelle in Dschenin durchgeführt, die dabei gewesen sei, Sprengsätze zu platzieren.
An der „Operation Eiserne Mauer“ sind laut einer Erklärung der Armee vom Dienstag die IDF, Vertreter des israelischen Sicherheitsdienstes (Shin Bet) und die Grenzpolizei beteiligt.
Hebräische Medien berichteten, vier IDF-Bataillone mit mehreren hundert Bodentruppen seien an der Operation beteiligt.
Arabischen Berichten zufolge rückte die IDF unmittelbar nach dem Abzug der PA-Polizei in Jenin ein. Anfang dieser Woche wurde berichtet, Ramallah habe eine Vereinbarung mit der vom Iran unterstützten Jenin-Battalion-Terrorkoalition getroffen und damit eine seltene einmonatige Operation der PA in der Stadt beendet.
Die israelischen Bodentruppen waren mit dem erklärten Ziel in die Stadt eingedrungen, Jerusalems Fähigkeit zu erhalten, schnell gegen terroristische Gruppen in Jenin vorzugehen, das unter den Palästinensern wegen der großen Zahl von Selbstmordattentätern, die von dort ausgingen, als „Hauptstadt der Märtyrer“ bekannt ist.
Die Tageszeitung Israel Hayom berichtete, die Anti-Terror-Razzia sei zunächst für Dezember geplant gewesen, aber auf Wunsch der politischen Ebene verschoben worden, nachdem die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Jenin-Operation gestartet hatte.
„Auf Anweisung des Sicherheitskabinetts haben die IDF, der Shin Bet und die israelische Polizei heute eine große und bedeutende Militäroperation zur Ausrottung des Terrors in Jenin – ‚Eiserne Mauer‘ – gestartet“, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten (PMO) Benjamin Netanjahu am Dienstagnachmittag in einer Erklärung mit.
„Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung des von uns gesetzten Ziels, die Sicherheit in Judäa und Samaria zu stärken. Wir gehen systematisch und entschlossen gegen die iranische Achse vor, wo immer ihre Waffen hingelangen – im Gazastreifen, im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Judäa und Samaria“, so das PMO weiter.
Im August forderte Katz in seiner Funktion als Außenminister Jerusalems „die vorübergehende Evakuierung der palästinensischen Einwohner und alle erforderlichen Maßnahmen“ angesichts der Zunahme der von Dschenin ausgehenden Terroranschläge.
Die Islamische Republik Iran arbeite daran, „eine östliche Terrorfront“ in Judäa und Samaria zu errichten, so Katz, und folge dabei ihrem Stellvertreter-Modell im Libanon mit der Hisbollah und im Gazastreifen mit der Hamas, indem sie „Terroristen finanziert und bewaffnet und moderne Waffen aus Jordanien schmuggelt“.
(JNS)





Zu der Zeit will ich die Fürsten Judas machen zum Feuerbecken mitten im Holz und zur Fackel im Stroh, dass sie verzehren zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsumher. Aber Jerusalem soll auch fernerhin bleiben an seinem Ort zu Jerusalem. Sacharja 12.6.
Wir erhalten heute bereits einen Vorgeschmack auf diese Zeit, in welcher der allmächtige Gott Israel zur gerechten Vergeltung für all das erlittene Leid und den Fluch befähigt und antreibt, gemäss 1. Mose 12.3. Der Vergleich mit dem Feuer zeigt, dass kein selektives Vorgehen mehr angewendet wird, wie es heute von Israel praktiziert wird. Die Aktionen werden sich nicht mehr an Völkerrecht und humanitärem Geschwafel ausrichten, sondern an den Weisungen des heiligen Gottes, welcher Gericht hält über die Feinde Israels.