Am Sonntagmorgen gab die Israelische Verteidigungsarmee (IDF) bekannt, dass zwei ihrer Soldaten bei Kämpfen mit palästinensischen Terroristen im südlichen Gazastreifen gefallen sind. Die Gefallenen wurden als Hauptmann Noam Ravid (23) aus Sha’arei Tikva und Stabsfeldwebel Yaly Seror (20) aus Omer identifiziert. Beide dienten in der Eliteeinheit Yahalom des Pionierkorps der IDF.
Laut einer ersten Untersuchung der IDF wurden die Soldaten durch eine Explosion getroffen, während sie den Eingang zu einem Tunnel in einem Gebäude in Rafah inspizierten. Ein dritter Soldat derselben Einheit wurde bei dem Vorfall schwer verletzt. In einem separaten Vorfall im nördlichen Gazastreifen wurde ein Reservist des 7007. Bataillons der 16. „Jerusalem“-Brigade schwer verletzt.
Die gefallenen Soldaten wurden bereits ihren Familien gemeldet. Die IDF betonte, dass die Einsätze zur Neutralisierung von Tunnelinfrastrukturen der Hamas fortgesetzt werden, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten.
Mit dem Tod dieser beiden Soldaten steigt die Zahl der seit dem 7. Oktober 2023 gefallenen israelischen Soldaten auf 853. Zusätzlich wurden 67 israelische Polizeibeamte im Dienst getötet.
In einem weiteren tragischen Vorfall starb am Freitag ein IDF-Soldat bei einem Autounfall während eines Einsatzes auf den Golanhöhen. Sergant Niv Dayag (19) aus Ramat Hasharon, der im 890. Bataillon der Fallschirmjägerbrigade diente, kam bei dem Unfall ums Leben. Drei weitere Soldaten wurden leicht verletzt.
Die israelische Öffentlichkeit trauert um ihre gefallenen Helden. Die Regierung und die IDF betonen weiterhin die Notwendigkeit, die Sicherheit des Landes zu gewährleisten und die Bedrohung durch Terrororganisationen wie die Hamas zu bekämpfen.




