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Trump-Administration: Hamas macht Verhandlungen unmöglich

Äußerungen hochrangiger Trump-Beamter widerlegen erneut die Anschuldigungen, dass Netanjahu das Hindernis für Fortschritte bei der Freilassung der Geiseln sei.

Hamas
US-Außenminister Marco Rubio deutet an, dass Hamas Glück habe, dass überhaupt jemand mit ihr verhandle. Foto von Alex Kolomoisky/POOL

Seit Monaten werfen Kritiker im In- und Ausland Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor, eine Geisel-Feuerpause-Vereinbarung für Gaza zu verzögern oder gar zu sabotieren – aus eigenen politischen Erwägungen. Doch hochrangige Beamte der Trump-Administration betonten letzte Woche erneut, dass der wahre Schuldige die Hamas sei.

„Leider hat sich die Hamas dazu entschieden, öffentlich Flexibilität zu behaupten, während sie privat Forderungen stellt, die ohne einen dauerhaften Waffenstillstand völlig unpraktikabel sind“, erklärte der US-Sondergesandte Steve Witkoff, nachdem er einen neuen Vorschlag präsentiert hatte. Dieser sah vor, die aktuelle Waffenruhe um 60 Tage zu verlängern, wenn Hamas im Gegenzug 11 lebende Geiseln freilässt und die Leichen der Hälfte der verstorbenen Geiseln übergibt.

„Hamas setzt auf die völlig falsche Karte und glaubt, dass die Zeit auf ihrer Seite sei. Das ist sie nicht“, fügte Witkoff hinzu.

US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich empört darüber, dass die Welt sich offenbar daran gewöhnt habe, mit einer Terrororganisation zu verhandeln, die das getan habe, was Hamas getan hat.

„Die ganze Welt sitzt da und akzeptiert irgendwie, dass es normal und in Ordnung sei, in ein Gebiet einzudringen, Babys zu entführen, Teenager zu entführen, Menschen zu entführen, die mit keinem Krieg etwas zu tun haben, die keine Soldaten sind … und sie dann fast anderthalb Jahre lang in Tunneln gefangenzuhalten“, sagte Rubio auf einer Pressekonferenz während des G7-Treffens der Außenminister in Charlevoix, Quebec.

„Die ganze Welt sollte weiterhin klarstellen, dass das, was die Hamas getan hat, empörend, absurd, krank und widerlich ist. … Wir haben es hier einfach mit Barbaren zu tun. Das ist alles. Das sind böse Menschen, schreckliche Menschen, und wir müssen sie auch so behandeln“, fuhr Rubio fort.

Selbst die bisherigen Vereinbarungen und Austausche seien völlig unlogisch, bemerkte Rubio: „Diese Deals, die gemacht werden, das sind absurde Deals – 400 [Terroristen] für drei [israelische Geiseln]. Das ist Wahnsinn.“

In Gaza befinden sich nach israelischen Schätzungen noch 59 Geiseln, von denen 24 vermutlich noch am Leben sind.

 

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Trump-Administration: Hamas macht Verhandlungen unmöglich”

  1. Luise H. sagt:

    Rubio: „Diese Deals, die gemacht werden, das sind absurde Deals – 400 [Terroristen] für drei [israelische Geiseln]. Das ist Wahnsinn.“

    Drei Israelis sind sind mehr wert als 400 oder auch 4000 Terroristen!

    Das wissen die Hamas- Terroristen.

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